Rückenschmerzen, Kopfweh, Verspannungen

4 Tipps gegen Schmerzen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
73 Prozent der Büro-Arbeiter klagen über Gesundheitsbeschwerden. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des Büro-Ausstatters Fellowes.
Wer am Notebook arbeitet, achtet nicht immer auf die ideale Sitzhaltung.
Wer am Notebook arbeitet, achtet nicht immer auf die ideale Sitzhaltung.
Foto: Stephen Morris (für Fellowes)

Die einen balancieren auf riesigen Gummibällen, die anderen üben am Stehpult ihre aufrechte Haltung - Büro-Arbeiter versuchen, Gesundheitsbeschwerden vorzubeugen. Das scheint auch nötig: Mit insgesamt 73 Prozent beklagen fast drei von vier Arbeitnehmern Probleme. Das ergab eine Studie des Marktforschers Dynamic Markets im Auftrag des Büro-Ausstatters Fellowes. Beteiligt haben sich 526 Arbeitnehmer.

Dringendstes Problem sind demnach Rückenschmerzen. Außerdem sprechen die Befragten von Kopf- und Nackenschmerzen oder verspannten Schultern. Seltener beklagen sie Augenprobleme und schmerzende Arme oder Handgelenke.

Ein Blick auf andere Länder zeigt Deutschland etwa im Mittelfeld. Laut Dynamic Markets geht es russischen Büro-Arbeitern am schlechtesten: 91 Prozent beklagen Schmerzen. In Spanien, Frankreich, Polen und Italien sind es jeweils rund 80 Prozent. Anders in den Niederlanden: Hier geben "nur" 58 Prozent an, unter Schmerzen zu leiden. Insgesamt haben die Marktforscher dort mehr als 4500 Büro-Arbeiter befragt.

Zurück nach Deutschland: Im Schnitt sitzt ein Mitarbeiter täglich sechseinhalb Stunden vor dem Computer. In Zeiten mobilen Arbeitens wollte Dynamic Markets auch wissen, wie es um feste Schreibtische bestellt ist.