Rupert Stadler

Audi-Chef lässt sich von Google nichts sagen

04. Dezember 2014
Audi-Chef Rupert Stadler will sich vom Partner Google nicht in zentrale Fragen rund um seine Produkte reinreden lassen.

"Die Hoheit über die Betriebssysteme im Auto hat allein der Hersteller. Und das wird auch in Zukunft so bleiben", sagte der Manager der "Süddeutschen Zeitung". GoogleGoogle arbeitet seit Jahresbeginn in einer offenen Allianz mit Herstellern wie Audi zusammen. Der Internetkonzern will sein von SmartphonesSmartphones und Tablet-Computern bekanntes Betriebssystem AndroidAndroid auch im Auto etablieren. Dessen Vernetzung mit anderen Geräten, Fahrzeugen und Informationen aus dem Internet gilt als einer der zentralen Trends in der Autobranche. Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de Alles zu Smartphones auf CIO.de

Ein Grund für die Zusammenarbeit sei auch die Datensicherheit, sagte Stadler. Audi arbeite mit Google an einer "gemeinsamen Geschäftsordnung". "Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wo wir welche Daten sammeln und ob wir sie notwendigerweise speichern oder weiterverarbeiten." Dazu werde es aber noch einige Diskussionen geben. Im Spannungsfeld mit den neuen Akteuren will sich Stadler nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. "Wer gestaltet, ist grundsätzlich in der besseren Ausgangsposition", sagte er. (dpa/rs)

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Themen: Android, Google und Smartphones

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