Größte Sorge ist der Verlust von Kreditkartendaten

Die Angst der CSOs

23. Juli 2007
Von Alexander Galdy
Dreiviertel der führenden europäischen CSOs sind von derselben Furcht getragen: Sie betrachten die negativen Folgen nach einem Verlust von Kreditkartendaten als ihre größte Sorge. Außerdem glauben die meisten, dass Netzwerk-Perimeter schon bald Geschichte sein werden. Das ergab eine Umfrage, die Qualys in Zusammenarbeit mit dem Jericho Forum durchführte.
Bei den CSOs geht die Angst vor geklauten Daten um.
Bei den CSOs geht die Angst vor geklauten Daten um.

Das Ergebnis der Befragung zeigt, wie sich die Rolle der Sicherheits-Manager gewandelt hat. Die Sicherheitsspezialisten sind keine reinen Technologen mehr, wie Philippe Courtot, CEO von Qualys, meint: "CSOs übernehmen mehr und mehr gesamtgeschäftliche Verantwortung." Sie hätten zudem erkannt, dass Unternehmen den Sicherheitsfragen einen höheren Stellenwert einräumen müssen.

Die Umfrage macht auch deutlich, dass die europäischen SecuritySecurity Manager bei entscheidenden Punkten anderer Meinung sind als ihre US-Kollegen. Beispiel De-Perimeterisierung: Zehn Prozent der Europäer glauben, dass sich der Perimeter-Schwund im Laufe der kommenden fünf Jahre vollziehen wird. Alles zu Security auf CIO.de

Unterschied zwischen Europa und USA

Die Folge wäre, dass Unternehmen keinen gehärteten Perimeter mehr haben werden. Im Gegensatz zu den Europäern setzen laut Qualys US-Sicherheits-Manager noch deutlich mehr auf Perimeter, um die Sicherheit für Unternehmen zu gewährleisten.

"Ganz offensichtlich sind die Europäer weit besser als ihre Kollegen in den USA darauf vorbereitet, den künftigen Geschäftserfordernissen gerecht zu werden“, sagt Paul Simmonds, Mitglied des Jericho Forums. Das zeige sich darin, dass sie sich bereits auf eine perimeterlose Zukunft einstellen würden.

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