Ranking: Porsche vor Audi und Boston Consulting Group

Die Lieblingsarbeitgeber der Jung-Manager

09. Juni 2009
Von Klaus Werle
Young Professionals setzen wieder auf Sicherheit, guten Führungsstil und persönliche Wertschätzung statt auf Prestige und schnelles Geld. Dagegen ist für High Potentials große Sicherheit nicht so wichtig.
Schlapphüte schlagen Nadelstreifen: Der BND ist bei Young Professionals beliebter als Goldman Sachs.
Schlapphüte schlagen Nadelstreifen: Der BND ist bei Young Professionals beliebter als Goldman Sachs.
Foto: Vodafone D2 GmbH

Sie sind gut ausgebildet, waren im Ausland, sind meist mobil weil noch nicht familiär gebunden und, vielleicht das Wichtigste, sie kennen sich schon aus im Geschäftsleben: Die Young Professionals, Fach- und Führungskräfte also mit bis zu acht Jahren Berufserfahrung, sind eine der am heftigsten umworbenen Zielgruppen auf dem Arbeitsmarkt.

Jetzt hat das Berliner Beratungsunternehmen Trendence zusammen mit dem Karrierenetzwerk e-fellows mehr als 3000 von ihnen nach ihrem Traumunternehmen befragt. Das so entstandene Ranking der Toparbeitgeber in Deutschland liegt manager magazin exklusiv vor (siehe Tabelle).

Beliebte Arbeitgeber
Beliebte Arbeitgeber
Foto: Trendence, Young Professional Barometer 2009

Gold- und Silbermedaille gehen dabei an die Premiumautobauer Porsche und Audi. Obwohl derzeit nicht absehbar ist, wann das Absatzleiden der deutschen Automobilhersteller endet, scheint ihr Nimbus unter Jungmanagern ungebrochen. "Beide pflegen ihre Marke als Arbeitgeber auch in Krisenzeiten, deshalb wirken sie trotz der schlechten Gesamtlage attraktiv", sagt Trendence-Geschäftsführer Holger Koch.

Auch die Unternehmensberatungen erfreuen sich trotz Krise nach wie vor eines guten Images. Die Boston Consulting Group (BCG) erringt die Bronzemedaille, McKinsey schafft es auf Platz 6.

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