WhatsApp, GoogleTalk, Facebook Chat

Die neuen Konkurrenten der SMS

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Junge Menschen können mit der SMS nicht mehr viel anfangen - der Service ist ihnen nicht cool genug. Gartner wagt einen Blick in die kommunikative Zukunft.
Der Short Message Service (Abk. SMS) wurde zuerst für den GSM-Mobilfunk entwickelt.
Der Short Message Service (Abk. SMS) wurde zuerst für den GSM-Mobilfunk entwickelt.
Foto: Juan Fuertes - Fotolia.com

Noch ist sie da, die SMS. Daran wird sich auch nichts Wesentliches ändern - in den kommenden zwölf bis achtzehn Monaten. Danach wird es langsam düster für den Short Message Service. Das mutmaßt jedenfalls der US-Marktforscher Gartner.

Dabei räumen die Analysten selbst ein, die Nutzung von SMS sei schwer zu dokumentieren. Als Indiz für das nachlassende Interesse greifen sie Weihnachten 2011 in Finnland heraus: 8,4 Millionen SMS seien verschickt worden - Weihnachten 2010 waren es noch10,9 Millionen. Das meldet der finnische Dienstleister Sonera.

Gartner rechnet damit, dass sich Nutzer anderen Diensten zuwenden werden. Ein Beispiel dafür ist WhatsApp. Dieser Plattform-übergreifende Messaging Service wird in Europa bisher vor allem von Nokia und MicrosoftMicrosoft unterstützt, so die Analysten. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Weitere SMS-Konkurrenten sind Google Talk und Facebook Chat sowie Skype und Viber. Die steigende Nutzung von SmartphonesSmartphones bringt außerdem TwitterTwitter, iMessage und BlackberryBlackberry Messenger (BBM) voran. Alles zu Blackberry auf CIO.de Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de