Mehr Umsatz durch Konvergenz von Enterprise Applications und Desktop Tools

ERP soll auf den Desktop

07. November 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Endlich stehen die dringend benötigten Daten im Enterprise Ressorce Planing (ERP) System - wäre doch einfach, wenn man sie jetzt per copy and paste über Outlook an die Kollegen schicken könnte. Unternehmen, die das praktizieren, dürfen mit einem um 20 Prozent höheren Umsatz rechnen. Das behauptet zumindest eine Studie von Aberdeen.
In besonders erfolgreichen Firmen haben mehr Mitarbeiter direkten Zugang zu Enterprise-Daten.
In besonders erfolgreichen Firmen haben mehr Mitarbeiter direkten Zugang zu Enterprise-Daten.

Die Analysten sehen in ihrer Glaskugel die Konvergenz von Unternehmensanwendungen und Desktop Tools kommen und wollten wissen, wie weit diese Vision noch von der Wirklichkeit entfernt ist. Dabei unterteilen sie die untersuchten Firmen nach bewährter Aberdeen-Manier in "Best in Class" (BiC), Durchschnitt oder Trödler. Während die Musterschüler mit einem Plus von 20 Prozent beim Bruttoergebnis aufwarten können, weist der Schnitt nur ein Wachstum von 6,6 Prozent vor. Bei den Nachzüglern sind es bloß 0,8 Prozent.

Nach den Zahlen der Analysten laufen die Prozesse in 29 Prozent der BiC-Unternehmen ab, ohne dass zwischen Desktop- und Unternehmensanwendungen hin- und hergeklickt werden muss. Im Schnitt gilt das nur für 18 Prozent der Studienteilnehmer, bei den besonders langsamen Firmen nur für sieben Prozent.

Bessere Entscheidungen und mehr Zusammenarbeit

Ziel ist für 37 Prozent der Befragten zunächst einmal, schnellere und bessere Entscheidungen innerhalb der Unternehmensführung zu ermöglichen. Je 25 Prozent geben außerdem an, Zusammenarbeit sowie die Produktivität des einzelnen Mitarbeiters steigern zu wollen.

Als weitere Vorteile der Konvergenz verschiedener Anwendungen gelten flexibleres ReportingReporting (24 Prozent) und ein einheitliches User Interface für verschiedene Applikationen (21 Prozent). Nebeneffekt: Dadurch sinken die Kosten für Trainings, wenn neue Applications eingesetzt werden. Alles zu Reporting auf CIO.de