Poliks macht die Ermittlungsarbeit schneller

Gedas stattet Berliner Polizei mit neuem IT-System aus

01. April 2005
Von Dorothea Friedrich
Berlin bekommt ein modernes "Polizeiliches Landessystem zur Information, Kommunikation und Sachbearbeitung" (Poliks). Es wird das seit mehr als 20 Jahren genutzte "Informationssystem Verbrechensbekämpfung" (ISVB) ablösen. Den Aufbau übernimmt der IT-Dienstleister Gedas.

Eine Client-Server-Architektur ersetzt künftig das alte Zentralrechnersystem: Im Rahmen eines Teilprojekts mit OracleOracle Deutschland werden rund sieben Millionen Vorgänge in das neue Polizeisystem migriert. Außerdem wird die Berliner Polizei mit knapp 9.000 PC-Arbeitsplätzen und Laptops ausgestattet. Unter anderem werden rund 4.000 Schreibmaschinen außer Dienst gestellt. Alles zu Oracle auf CIO.de

Ende des Formulardickichts

Poliks ist für den Innendienst und für den Einsatz vor Ort gleichermaßen konzipiert und entwickelt. Der Poliks-Client ist in eine Windows-Umgebung eingebettet und arbeitet mit der Büro-Software von MicrosoftMicrosoft zusammen Auch das Formulardickicht wurde ausgedünnt. Statt mit bisher 350 unterschiedlichen Formblättern arbeiten die Beamten nun mit 33 "Anwendungsfällen". Für eher seltene Arbeitsgänge können sie zusätzlich auf einen digitalen Formularschrank zugreifen. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Schnittstellendienst

Mittels eines "Schnittstellendienstes", einem speziellen Software-Modul in Poliks kann die Berliner Polizei ihr System an verschiedenste andere in Deutschland und Europa anpassen. Dieses Software-Modul kann auch den Nachrichtenaustausch steuern, beispielsweise mit dem Kraftfahrtbundesamt oder mit Inpol vom Bundeskriminalamt.