Mit Open Source zu neuen Ufern

IBM drängt Sun zu Open-Source-Java

01. März 2004
Von Patrick Goltzsch
IBM fordert in einem offenen Brief Sun auf, Java in ein Open-Source-Projekt umzuwandeln. Presseberichten zufolge soll Sun bereits diese Woche eine Entscheidung treffen.

In einem offenen Brief schlägt Rod Smith, Vizepräsident für Emerging Technologies bei IBMIBM, Suns Cheftechniker Rob Gingell vor, dass beide Unternehmen gemeinsam daran arbeiten sollten aus Java Open SourceOpen Source zu machen. Das würde die Entwicklung von Java zugunsten der Kunden und der IT-Industrie beschleunigen. IBM steuerte technische Mittel und Code bei, während Sun Spezifikationen, Tests und Code zur Verfügung stellte. Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu Open Source auf CIO.de

Sun soll nun Gespräche für Donnerstag dieser Woche mit IBM vereinbart haben, heißt es.

IBM verspricht sich von dem Vorgehen "eine ganze Welt von Möglichkeiten für neue Anwendungen und das Wachstum der Java Community." Zudem würde damit die Akzeptanz von Technologien wie Web Services und Service-orientierte Architektur erhöht, die auf Java basieren.

Sun bestätigte, den Vorschlag mit IBM diskutieren zu wollen.

Die weitgehende Öffnung von Java könnte, sollte das von IBM skizzierte Szenario Wirklichkeit werden, besonders Microsofts .Net-Initiative hart treffen.