Healthcare IT


ITIL-Projekt gegen 5 Mängel

IT-Abteilung komplett umgekrempelt

14.10.2010
Von Hartmut  Wiehr

Das ebenfalls 2006 intern durchgeführte Audit wurde 2007 in eine erste ITIL-Präsentation für die Klinikleitung umgesetzt. Und noch im gleichen Jahr wurde mit der ITIL-Einführung begonnen. Vor allem fünf Mängel sollten mit ITIL ausgeräumt werden:

Neue Prozess-Strukturen mit ITIL angestrebt

1. Es gab keine definierten Prozesse.

2. Ergebnisse der IT waren zum damaligen Zeitpunkt nicht messbar.

3. Es gab keine formalisierten Beziehungen zwischen Klinik und IT.

4. Für Problemfälle waren keine Prioritäten festgelegt.

5. Und es gab keine standardisierten Workflow-Abläufe.

Nach Prüfung und Berücksichtigung einer Referenzfirma entschied sich die Klinik für zwei Software-Systeme von HP, um die Implementierung und Durchführung der ITIL-Prozesse zu erleichtern: HP Service Manager und HP Operations Manager.

Für den Service Manager sprach laut Bauer die Anwendbarkeit für ITIL Version 2 und Version 3 sowie die einfache Durchführung und die Integration mit dem Monitoring der IT. Außerdem konnte man die HP-Software für die geplante Qualifizierung nach dem EU-Programm European Foundation for Quality Management (EFQM) einsetzen. Nach erfolgter Qualifizierung schlug sich dies schließlich in der Auszahlung einer Prämie durch die EU nieder.

Nach der Absolvierung der ITIL-Programmschritte Incident, Change und Problem Management wurde 2009 dann mit dem Service Catalogue und dem Service Level Management begonnen. Dies erfolgte wieder unter Einsatz der HP-Software und mit Hilfe des Consultants Michael Bünte, der auch bei der ITIL-Zertifizierung durch itSMF (IT Service Management Forum) zur Seite stand.

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