IT-Organisationen müssen in Zukunft zusammenarbeiten

IT-Abteilungen kämpfen mit Web 2.0

16. Juli 2008
Dr. Heinz Linss ist Experte für IT-strategische Themenstellungen. Zu seinen Schwerpunkten gehören die Neuausrichtung von IT-Organisationen und die Definition von Applikationslandschaften, insbesondere von IT-Systemlandschaften für den Personalbereich. Als Mitglied der Geschäftsleitung und Director Business Technology Management verantwortet er den Kompetenzbereich IT-Applikationen und Transformation.
CIOs müssen früher oder später Web-2.0-Organisationen und die traditionelle IT-Abteilung organisatorisch zusammenführen. Vielfach treiben Fachbereiche noch eigenmächtig Web 2.0 voran, ohne IT-Leiter und IT-Bereich einzubinden.
"Ob Medienunternehmen oder nicht, ein CIO wird sich zwangsläufig früher oder später mit Web 2.0 beschäftigen müssen und ist dann aufgefordert einen Weg zu finden, beide IT-Bereiche organisatorisch zusammenzuführen," sagt Dr. Heinz Linss, Partner bei KPMG und Leiter des Bereichs IT-Strategie und Performance.
"Ob Medienunternehmen oder nicht, ein CIO wird sich zwangsläufig früher oder später mit Web 2.0 beschäftigen müssen und ist dann aufgefordert einen Weg zu finden, beide IT-Bereiche organisatorisch zusammenzuführen," sagt Dr. Heinz Linss, Partner bei KPMG und Leiter des Bereichs IT-Strategie und Performance.
Foto: KPMG

Besonders in Medien-Unternehmen wird Web 2.0 als wesentlicher Treiber für zukünftiges Wachstum gesehen. Dies zeigt eine Studie des Verbands Deutscher Zeitungsverlage (VDZ) Ende 2007, die gemeinsam mit KPMG durchgeführt wurde. Gerade User Generated Content oder Communities werden hier hervorgehoben.

Web 2.0-Aktivitäten wurden in Medien-/ Verlagsunternehmen bisher meist in eigenständigen Bereichen oder rechtlich selbstständigen Unternehmen aufgebaut und betrieben. Studien gehen allerdings davon aus, dass bei über 80 Prozent dieser Unternehmen beide Bereiche zusammengelegt werden.

Aber auch in Nicht-Medien-Unternehmen gewinnt das Thema Web 2.0 zunehmend an Bedeutung. Häufig trifft man auf die Situation, dass erste Einsatzmöglichkeiten für Web 2.0-Anwendungen vom Fachbereich identifiziert, aufgebaut und betrieben werden, ohne Wissen und Einbindung des IT-Leiters oder IT-Bereichs. Häufig mit einem externen Dienstleister, ohne Berücksichtigung interner Standards, Richtlinien, Architekturvorgaben. Spätestens wenn Probleme aufkommen wird das Thema dann dem IT-Bereich übergeben.

Ob Medienunternehmen oder nicht, ein CIO wird sich zwangsläufig früher oder später mit diesem Thema beschäftigen müssen und ist dann aufgefordert einen Weg zu finden, beide IT-Bereiche organisatorisch zusammenzuführen.

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