Fünf Insider-Tipps vom Star-CIO

Karriere machen mit Blogs und Bagels

05. August 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mit Soft Skills erreichen IT-Entscheider eine Beförderung zum CIO eher als mit Fachwissen. So lautet die These von John Halamka, CIO der US-amerikanischen Care Group. Er rät, mehr auf Veranstaltungen und in die Medien zu gehen als im Büro zu sitzen.
John Halamka, Blogger und als "supremely productive CIO" aus der Presse bekannt.
John Halamka, Blogger und als "supremely productive CIO" aus der Presse bekannt.

Er strahlt wie ein Filmstar, und er redet auch so. "Treten Sie so oft wie möglich vor der Masse auf", sagt John Halamka. "Werden Sie sichtbar. Erzählen Sie von sich." Klingt wie ein guter Rat an den Hollywood-Nachwuchs, ist aber der Karriere-Tipp eines CIOs. John Halamka verantwortet die IT beim US-amerikanischen Gesundheitsunternehmen Care Group.

Und er ist davon überzeugt, es geschafft zu haben, ein Star-CIO zu sein. Wer es ihm nachmachen will, dem hat unsere amerikanische Schwesterpublikation CIO.com folgende fünf Tipps ans Herz gelegt:

1. So viele Freunde im Unternehmen finden wie möglich: Knackpunkt bei der Frage, wer den CIO-Sessel kriegt, ist die Beliebheit. Das behauptet neben John Halamka auch Penelope Trunk, die früher im Marketing einer Software-Firma gearbeitet hat und heute als Kolumnistin und Buchautorin über Karriere-Themen schreibt.

Sie ist sicher: Die Menschen haben lieber einen inkompetenten, aber netten Chef, als einen ausgewiesenen Experten, den keiner leiden kann. Und das wisse jeder in der Firma, auch die Spitze, die die Personalentscheidungen trifft.

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