Erfolg im Beruf nicht messbar

Kaum Nutzen durch Xing & Co.

12. Juni 2012
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Die Mehrheit der IT-Experten beurteilt den Stellenwert von Social Media als gering bis unbedeutend. Trotzdem haben die meisten laut Softguide dort ein Profil.

Für die Mehrheit der Mitarbeiter in IT-Unternehmen ist Xing das beliebteste soziale Netzwerk - wenn sie sich für Berufliches einloggen. 57 Prozent der Befragten gaben bei einer Umfrage des Softwareführers Softguide an, dass sie bei Xing registriert sind. Ein Jahr zuvor hatten nur 53 Prozent der Befragten ein Xing-Profil.

Bei der beruflichen Social Media-Nutzung liegt Xing klar vorn.
Bei der beruflichen Social Media-Nutzung liegt Xing klar vorn.
Foto: Softguide

Ein knappes Fünftel der Umfrageteilnehmer (18 Prozent) ist bei Linkedin registriert. Auch der Anteil der Twitter-Nutzer ist weiter gewachsen und liegt aktuell bei 23 Prozent. 2011 nutzten erst 17 Prozent der IT-Experten TwitterTwitter für berufliche Zwecke. Alles zu Twitter auf CIO.de

Die größten Zuwächse erreichte Facebook. Dort sind 33 Prozent der Befragten aktiv, ein Jahr zuvor waren es lediglich 21 Prozent. Wohlgemerkt wurde bei der Umfrage danach gefragt, in welchen sozialen Netzwerken die IT-Experten beruflich aktiv sind. Jeder Dritte IT-Mitarbeiter nutzt Facebook also bereits für den Job oder die Karriere. Für private Zwecke dürfte der Prozentsatz noch höher sein.

27 Prozent der Umfrageteilnehmer berichteten, dass sie in keinem sozialen Netzwerk beruflich aktiv sind. Im Vergleich zu den Jahren 2010 und 2011 hat sich dieser Wert kaum verändert, er lag in früheren Umfragen bei 28 beziehungsweise 30 Prozent.