Aufschwung geht an IT vorbei

Keine Euphorie bei IT-Budgets 2011

06. Dezember 2010
Von Nicolas Zeitler
IT-Verantwortliche schauen trotz guter Wirtschaftsnachrichten kaum optimistischer ins neue Jahr als 2009. Wie sich die Budgets der CIO.de-Leser entwickeln.

Trotz aller Nachrichten vom Wirtschaftsaufschwung: Die Leser von CIO.de haben an ihr IT-BudgetIT-Budget für die kommenden zwölf Monate keine höheren Erwartungen als im Vorjahr. Etwas weniger als jeder Zweite rechnet mit mehr Geld - das war allerdings nicht anders, als wir vor einem Jahr dieselbe Frage stellten. Alles zu IT-Budget auf CIO.de

Nur geringfügig ist im Vergleich zum Vorjahr der Anteil der Leser gesunken, die mit einem sinkenden Budget rechnen.
Nur geringfügig ist im Vergleich zum Vorjahr der Anteil der Leser gesunken, die mit einem sinkenden Budget rechnen.
Foto: Rene Schmöl

In unserer gerade abgeschlossenen Umfrage gaben 47 Prozent der 434 Teilnehmer an, ihr IT-Budget werde 2011 höher ausfallen als dieses Jahr. Die Befragten haben unterschiedlich hohe Erwartungen. 17 Prozent aller Teilnehmer spekulieren auf einen Anstieg von bis zu zehn Prozent. Elf Prozent meinen, ihr Etat werde um elf bis 20 Prozent angehoben. Und 19 Prozent gehen sogar von einer Steigerung um mehr als 20 Prozent aus.

Jeder Vierte rechnet mit gleich viel Geld wie dieses Jahr

24 Prozent der Umfrageteilnehmer denken, ihr Etat werde gleich bleiben. Die übrigen 29 Prozent stellen sich offenbar auf Einbußen ein. Zehn Prozent aller Antwortenden gaben an, sie müssten ihre Ausgaben wohl um bis zu zehn Prozent zurückfahren. Sieben Prozent rechnen mit einem Rückgang von mehr als zehn Prozent. Die übrigen zwölf Prozent vermuten, dass sie den Gürtel um mehr als 20 Prozent enger schnallen müssen.

Als wir dieselbe Frage im November 2009 stellten, zeigten sich 48 Prozent der Teilnehmer optimistisch, im Jahr 2010 ein höheres IT-Budget zur Verfügung zu haben - ein Prozentpunkt mehr als dieses Mal.