Application Performance Management (APM) als Feuerwehr

Kundenzufriedenheit ist wichtig, darf aber nichts kosten

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
CIOs versprechen sich von Application Performance Management (APM), Kunden in immer genauere Zielgruppen einteilen zu können. Doch der Einsatz von APM-Tools scheitert an unklaren Begifflichkeiten - und am Geld. Das geht aus einer Studie von IDG Research Services hervor.
Definitionen von Application Performance Management (APM).
Definitionen von Application Performance Management (APM).

Die Pflicht zuerst: Acht von zehn CIOs nicken brav, wenn man sie fragt, ob die Zufriedenheit von Kunden mit den Web-Anwendungen ihres Unternehmens gemessen werden sollte. Bei der Kür wird es schon schwieriger: Neun von zehn Befragten wissen, wie negativ sich leistungsschwache Kundentransaktionen auswirken. Aber nur sieben von zehn erklären, diese Probleme einigermaßen effektiv lösen zu können.

Das sind Ergebnisse der Studie "State of the Market: Application Performance ManagementPerformance Management", die IDG Research Services weltweit unter 400 Entscheidern durchgeführt hat. Dabei hat sich für den Begriff Application Performance Management (APM) noch keine einheitliche Definition durchgesetzt. Rund sieben von zehn CIOs stimmen jeder der folgenden Beschreibungen zu: Alles zu Performance Management auf CIO.de

Transparenz: Application Performance Management soll die gesamte Anwendungs-Infrastruktur durchleuchten und jede Endnutzer-Transaktion ihrer Applikation zuordnen (72 Prozent der Nennungen).

Wirtschaftliche Auswirkung: APM soll aufzeigen, wie es sich auf den Umsatz (oder andere Kennzahlen) auswirkt, wenn Kunden Aktionen online abwickeln wollen und das nicht klappt (70 Prozent).

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