Gartner zum weltweiten PC-Markt

Laptop hui, Desktop pfui

15. Oktober 2009
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der weltweite PC-Markt schrumpft weniger stark als erwartet. Neues Wachstum kommt vor allem von mobilen Geräten. CIOs können sich über sinkende Durchschnittspreise freuen, so die Analysten von Gartner.

Zur Abwechslung korrigiert sich mal jemand nach oben: Gartner erwartet einen weniger schlimmen Rückgang des weltweiten PC-Marktes als befürchtet. Hatten die Analysten vor wenigen Monaten noch mit einem Einbruch um sechs Prozent für das Jahr 2009 gerechnet, erwarten sie nun ein Minus von zwei Prozent. In absoluten Zahlen entspräche das einem globalen Absatz von 285 Millionen Geräten.

Vorsichtig lassen die Analysten anklingen, "das Schlimmste scheint für die PC-Branche vorbei zu sein". In Jubel ausbrechen wollen sie aber noch nicht.

Dazu hätte auch nicht jedes Segment Grund. Denn Desktop-PCs zeigen sich weiterhin schwach. Es wird schon als Positiv-Meldung verkauft, dass sich der Rückgang verlangsamt. Wirklich gute Neuigkeiten gibt es dagegen von mobilen PCs. Insbesondere in den Schwellenländern werden sie stark nachgefragt.

Dabei gilt offenbar das Motto "je kleiner, je feiner". Denn Mini-Notebooks stoßen auf großes Interesse. Gartner rechnet mit 25 Millionen ausgelieferten Geräten weltweit. Im Mai sprachen die Analysten noch von 21 Millionen. Dabei befinden sich die Anbieter in einem Preiskampf.