Greenpeace: HP am grünsten

RIM baut die schmutzigsten Geräte

22. November 2011
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Blackberry-Hersteller RIM landet im Öko-Ranking der Umweltorganisation unter 15 Hardware-Herstellern hinten. HP siegt. Auch Apple schneidet gut ab.
Die Umweltanzeige. Ganz links steht RIM im deutlich roten Bereich. Auf der Spitzenposition diesmal: HP vor Dell und Nokia.
Die Umweltanzeige. Ganz links steht RIM im deutlich roten Bereich. Auf der Spitzenposition diesmal: HP vor Dell und Nokia.
Foto: Greenpeace

Hewlett Packard baut nicht nur die meisten PCs weltweit, sondern auch die saubersten. Das ist das Ergebnis des "Guide to Greener Electronic" von Greenpeace. Am untersten Ende der Rangliste findet sich Blackberry-Hersteller RIM.

Zum sechsten Mal hat Greenpeace seinen Elektronik-Führer nun vorgelegt. Weil die Umweltorganisation die Kriterien für die Auswahl geändert hat, hat sich auch die Reihenfolge der vergangenen Jahre stark verändert. Zu den Anpassungen ist es Greenpeace zufolge gekommen, weil man die Fortschritte der vergangenen Jahre gewürdigt, aber gleichzeitig neue Herausforderungen für die Hersteller von Elektronikware formuliert habe.

Zu diesen Anforderungen zählt etwa der verringerte Ausstoß von Treibhausgasen und der Einsatz erneuerbarer Energien bei der Herstellung. Zu den Kriterien für die Rangfolge zählen außerdem die Verwendung möglichst schadstofffreier Substanzen bei der Herstellung, die Verwendung von Recycling-Materialien sowie ein langer Lebenszyklus der Produkte.

Wegen der verschärften Bewertungskriterien haben viele Unternehmen im Vergleich zu den Vorjahren schlechter abgeschnitten, heißt es bei Greenpeace. Das sei aber weniger Zeichen für schlechtere Umweltbedingungen als ein Beleg für die strengeren Bewertungskriterien. Von diesen Verschiebungen abgesehen, habe der jährliche Report deutliche Auswirkungen auf die Produktionsweisen, meint Greenpeace. Viele Hersteller hätten die Verwendung von Schadstoffen in der Produktion reduziert und die Verwendung von wiederverwertbaren Materialien verstärkt.

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