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Outtasking-Vertrag mit HP

Saturn- und Media-Märkte lagern IT-Infrastruktur aus

05. April 2006
Von Tanja Wolff
Die IT-Infrastruktur der Elektronikmärkte Saturn und Media Markt verantwortet ab sofort Hewlett-Packard (HP). Die beiden Unternehmen haben am 1. April 2006 einen Outtasking-Vertrag unterzeichnet, der über drei Jahren laufen wird.

HP übernimmt dabei nicht nur den Basisbetrieb der 1.000 bis 2.000 Server, sondern auch die Vor-Ort-Betreuung der IT-Infrastruktur aller deutschen Filialen beider Handelsketten. Die Systeme der Marketingtochter Redblue Marketing GmbH in München und die Systemumgebung im zentralen RechenzentrumRechenzentrum am Verwaltungssitz in Ingolstadt sind ebenfalls Teil der Vereinbarung. Außerdem wird HPHP Services alle Märkte bei der Administration der IT sowie die Systeme für die IP-Telefonie vor Ort unterstützen. Der IT-Dienstleister verantwortet zusätzlich den Netzwerk- sowie den Applikations-Betrieb für alle LAN-Komponenten in Deutschland. Alles zu HP auf CIO.de Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

"Bestandteil des IT-Dienstleistungsvertrages ist außerdem, dass wir den Online-Auftritt und die E-Commerce-Aktivitäten der Unternehmensgruppe verwalten", sagt Uli Holdenried, Vorsitzender der Geschäftsführung bei HP. Der Unterschied zwischen einem Outtasking- und Outsourcing-Vertrag bestehe darin, dass zwar Aufgaben, aber keine Mitarbeiter übernommen werden. "Es geht bei unserem Vertrag nicht darum, dass wir die Gesamtverantwortung übernehmen", sagt Holdenried.

Für den Geschäftsführer der Media-Saturn-Holding GmbHMedia-Saturn-Holding GmbH Wolfgang Lux waren mehrere Gründe entscheidend für den Geschäftsabschluss. "Wir arbeiten schon seit langer Zeit auf der Consumer-Seite mit HP zusammen." Zudem will sich die Handelskette künftig auf das Management der Applikationen in der Europazentrale in Ingolstadt konzentrieren. Top-500-Firmenprofil für Media-Saturn-Holding GmbH

Auch die Wachstumspläne der Handelkette spielten bei dem Abkommen eine große Rolle. Allein im vergangenen Jahr eröffnete die Unternehmensgruppe 56 neue Filialen in zwölf Ländern. Dies müsse auch in Zukunft von einem international agierenden Servicepartner mitgetragen werden.