Finance IT


Bain-Studie

Transaction Banking verheißt gute Erträge

06.02.2012
Von Ursula Pelzl

Zu den "großen Fünf" im weltweiten Transaction Banking zählen Citigroup, Deutsche Bank, HSBC, J.P. Morgan und Standard Chartered. Sie bemühen sich, ihre Marktstellung systematisch auszubauen.

Für Bain- Partner und Studienautor Dr. Dirk Lubig gibt es dafür gute Gründe: "Transaction Banking ist nicht nur margenstark und risikoarm, sondern darüber hinaus auch nah am Kunden. Denn gerade der tägliche Zahlungsverkehr bietet hervorragende Anknüpfungspunkte, um die Beziehung zu Firmenkunden zu vertiefen und den Verkauf weiterer Produkte wie Kredite zu forcieren."

Ohne Investitionen in IT und Risikomanagement geht es allerdings auch in diesem lukrativen Geschäftsfeld nicht, so die Studie von Bain & Company. Die Geschäftsmodelle im Transaction Banking müssten an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Eine Positionierung als globaler Anbieter erfordere Investitionen in regionale Präsenz, IT und Risikomanagement. Alternativen sieht die Strategieberatung mit Büros in München, Zürich, Düsseldorf und Frankfurt am Main in Partnerschaften mit IT-Dienstleistern und im OutsourcingOutsourcing. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Konkurrenz durch Nicht-Banken wächst

Auch die Nicht-Banken haben die Chancen im Zahlungsverkehr und in der Finanzierung des Firmenkundengeschäftes erkannt. Der Wettbewerbsdruck steigt. Dienstleister wie Paypal bieten mittlerweile internationale Geldtransfers ohne Einschaltung einer Bank. IT-Anbieter wie SAPSAP und OracleOracle erweitern ihr Leistungsspektrum um Treasury-Funktionen. Alles zu Oracle auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

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