Überdimensioniert und anfällig

Unternehmen klagen über IT-Infrastruktur

25. März 2004
Von Patrick Goltzsch
Deutsche Unternehmen sind weitgehend unzufrieden mit ihrer IT-Infrastruktur. Mangelnde Verfügbarkeit und langsame Software sorgen für schlechte Noten, so eine Umfrage des Optimierungsspezialisten Mercury Interactive.

Von den 150 befragten Unternehmen meldeten 64 Prozent Ausfälle ihrer Systeme, wobei 14 Prozent Totalausfälle verzeichneten. 47 Prozent klagten zudem über die mangelnde Performance der eingesetzten Software. Als häufigste Fehlerquelle wurden mit 70 Prozent neue Anwendungen genannt.

In der Folge ergeben sich für mehr als zwei Drittel der Befragten Umsatzeinbußen. Und je 62 Prozent der Unternehmen beklagten Image-Verluste sowie einen Rückgang in der Produktivität ihrer Mitarbeiter.

90 Prozent der Unternehmen sehen zudem ihre IT-Infrastruktur als überdimensioniert an. Allerdings klagen nur 72 Prozent über zu hohe Kosten für ihre IT. Verbesserungen streben die befragten Firmen vor allem beim Thema Sicherheit, sowie bei Qualität und Leistung der Software an.

Die Studie wurde von Mercury Interactive in Zusammenarbeit mit den Marktforschern von IDC erstellt.

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