Jedes fünfte Unternehmen arbeitet bereits mit der Technik

VoIP ebnet Video über IP den Weg

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Voice over IP ist zur Selbstverständlichkeit geworden und macht damit den Weg frei für Video over IP. Die Video-Technik wird früher oder später so etabliert sein wie heute E-Mail und Handys. Das behauptet der Marktforscher Prognosis in einer aktuellen Untersuchung.

Mit einem Verbreitungsgrad von knapp 60 Prozent bescheinigen die Analysten Voice over IP, sich zum Massenphänomen entwickelt zu haben. Dabei arbeiten 42 Prozent der Befragten bereits mit der Technik, 16 Prozent geben an, VoIP derzeit in einem Test-Umfeld implementiert zu haben.

Weitere 19 Prozent wollen VoIP binnen Jahresfrist einführen.

Unter den Usern erklärt ein Prozent die VoIP-Migration für gescheitert, das entspricht elf Unternehmen. Sechs Firmen stießen bereits in der Pilot- und Test-Phase auf massive Probleme, die anderen, als die Geräte in Betrieb genommen werden sollten.

Nicht jeder ist mit der Gesprächsqualität zufrieden

Es gibt verschiedene Kritikpunkte an Voice over IP.
Es gibt verschiedene Kritikpunkte an Voice over IP.

Als wichtigster Grund für das negative Resultat gelten schlicht die schlechte Gesprächsqualität (55 Prozent der Nennungen) und zu hohe Kosten beim Upgraden des Netzwerkes (27 Prozent). Außerdem seien immer wieder einzelne Komponenten ausgefallen (18 Prozent).