Veränderte Kundenansprüche und massiver Wettbewerb

Wandel im Handel

07. August 2006
Von Tanja Wolff
Der westeuropäische Handelssektor gibt neun Prozent seiner Gesamtausgaben für Anwendungs-Software, Projektgeschäft und Outsourcing aus (Core SITS). Laut einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) wird dieser Markt bis 2009 um durchschnittlich 6,8 Prozent wachsen.
Anteile der einzelnen Länder am westeuropäischen Core-SITS-Markt 2005.
Anteile der einzelnen Länder am westeuropäischen Core-SITS-Markt 2005.

Der Trend zu Multi-Channeling im Einzelhandel treibt das IT-Projektgeschäft an. Der Grund: Die verschiedenen Kanäle müssen als integriertes System funktionieren. Außerdem wird sich der Wandel auch auf Hardware, Datenspeicherung und besondere Analyse-Tools auswirken. Einzelhändler brauchen Business-Intelligence-Lösungen, um die Verkaufsleistungen der einzelnen Kanäle zu überwachen. Nur so können sie ihr Sortiment optimieren und den Gewinn steigern.

Der Untersuchung zufolge sind die bisher eingesetzten BI-Lösungen über Jahre gewachsen und geben den Händlern häufig keinen kohärenten Überblick über die Profitabilität ihrer Produkte, geschweige denn die nötigen Kundeninformationen. Das eröffnet ein beträchtliches Potenzial für IT-Projekte.

Das Kundenverhalten hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert und deshalb muss der Einzelhandel mehr für seine IT ausgeben. So kann beispielsweise eine ausgeprägte Kundenloyalität nicht mehr vorausgesetzt werden. Der HandelHandel wird verstärkt in Kundenbindung und in CRM-Lösungen investieren. Top-Firmen der Branche Handel

Parallel zu der Entwicklung sind die Kunden preisbewusster und anspruchsvoller geworden, so die Studie. Per Internet können nicht nur schnell Preise verglichen werden, sondern es ist selbst auch ein immer beliebteres Einkaufsmedium. Viele Einzelhändler nehmen daher neuere Verkaufskanäle wie PDAs, Handys oder das Internet in ihr Geschäftsmodell auf.

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