Wirtschaftskrise treibt IT-Transformation voran

Welche IT-Projekte CIOs dieses Jahr angehen

25. März 2009
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
In der derzeitigen Wirtschaftskrise kürzen Unternehmen IT-Budgets. CIOs müssen deshalb IT-Kosten senken, etwa durch eine Konsolidierung von Anwendungen, Servern und Speicher-Software. Zudem müssen sie die IT an Unternehmenszielen ausrichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie.

Mehr als die Hälfte der IT-Verantwortlichen weltweit rechnet damit, aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise in den nächsten Jahren mit geringeren IT-Budgets auskommen zu müssen.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "The Economics of Business Technology", die der US-Marktforscher PSB Research im Auftrag von Hewlett Packard durchführte.

Die IT an Geschäftszielen ausrichten

Gleichzeitig stehen CIOs vor der Aufgabe Geschäftsanwendungen und IT-Infrastrukturen durch intelligente Technologie-Investitionen nachhaltig zu transformieren. Damit sollen im Wesentlichen folgende drei Kernziele erreicht werden.

Erstens: 69 Prozent aller befragten Geschäfts- und IT-Entscheider wollen die IT an den Geschäftszielen ausrichten, um gestärkt aus der derzeit wirtschaftlich turbulenten Lage hervorzugehen. In Europa und dem Mittleren Osten liegt der Anteil bei 70 Prozent.