T-System vor IBM und HP

Zu wenig große Outsourcing-Verträge

31. August 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
T-Systems, IBM und HP beanspruchen in Deutschland beim Outsourcing das größte Vertragsgesamtvolumen. Drei Viertel der Auslagerungen entfällt auf die Erneuerung bestehender Verträge.

Ein Großteil des Outsourcing-Geschäfts in Deutschland entfällt momentan auf das Erneuerungsgeschäft. Das meldet der aktuelle Sourcing Monitor vom Beratungsunternehmen Actice Sourcing. Bis Ende des Jahres wurde ein Vertragsvolumen von rund 1.700 Millionen Euro errechnet, das die Experten als vergleichsweise gering bezeichnen. Auf neue ProjekteProjekte entfällt ein Viertel dieses Volumens. Alles zu Projekte auf CIO.de

In den kommenden zwölf Monaten wird der HandelHandel mit 19 Prozent Marktanteil die bedeutendste Branche im deutschen Outsourcing-Markt sein. Die wichtigsten Services werden Desktop (31 Prozent) und Netzwerk (25 Prozent). Top-Firmen der Branche Handel

Vertragsabschlüsse mit einem Gesamtvolumen von rund 2,6 Milliarden Euro wurden vom dritten Quartal 2009 bis zum zweiten Quartal 2010 verzeichnet. Vergleicht man dies mit dem Vorjahreswert, ist das ein Minus von 1,5 Milliarden Euro.

Den starken Rückgang erklären die Studienautoren mit einem Ausbleiben volumenreicher Outsourcing-Verträge. Der Tiefststand wurde im vierten Quartal 2009 erreicht, als nur zwei Verträge über mehr als 10 Millionen Euro abgeschlossen wurden. In den vergangenen zwölf Monaten verzeichneten Banken, Handel und Dienstleistungssektor die höchste Outsourcing-Aktivität.

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