Facebook

Meist bei Twitter und Facebook

Im Schnitt hat jeder 634 Kontakte

20.07.2011, von

Das amerikanische Pew Research Center hat untersucht, wie sich Social Media auf Vertrauen, soziale Unterstützung und politisches Engagement auswirkt.

Wie sich soziale Netzwerke auf unser Sozialleben auswirken, ist umstritten. Für die einen ist klar, dass Facebook und Co. uns zu Einsiedlern machen, die sich hinter ihren mobilen Geräten verkriechen. Andere glauben, dass sich unser Umgang mit sozialen Netzwerken durchaus positiv auswirken könnte. Das amerikanische Pew Research Center hat nun untersucht, wie sich die Nutzung sozialer Netzwerke auf Eigenschaften wie Vertrauen, soziale Unterstützung und politisches Engagement auswirkt.

Mehr als die Hälfte der Facebook-Nutzer meldet sich mindestens einmal täglich an.Vergrößern
Mehr als die Hälfte der Facebook-Nutzer meldet sich mindestens einmal täglich an.
Foto: Facebook

Bei den amerikanischen Befragten hat sich die Anzahl der Nutzer sozialer Netzwerke seit 2008 fast verdoppelt. 59 Prozent der Internetnutzer sind bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Das Durchschnittsalter der in sozialen Netzwerken Angemeldeten ist von 33 auf 38 Jahre gestiegen. Mehr als die Hälfte - 56 Prozent - der Personen in sozialen Netzwerken sind weiblich.

Mit großem Abstand dominiert Facebook die Rangliste sozialer Netzwerke. 92 Prozent der Befragten haben dort einen Account, bei MySpace sind es 29 Prozent und bei Linkedin 18 Prozent. 13 Prozent der befragten Nutzer sozialer Netzwerke sind bei Twitter angemeldet. Am häufigsten schauen die Befragten bei Facebook und Twitter vorbei. 52 beziehungsweise 33 Prozent von ihnen melden sich dort mindestens einmal täglich an. Bei MySpace tun dies lediglich sieben Prozent, bei der Business-Plattform Linkedin sechs Prozent.

Der durchschnittliche Amerikaner hat - auch abseits von sozialen Netzwerken - 634 Kontakte in seinem Netzwerk. Dazu zählen zum Beispiel die Familie, Freunde und Kollegen. Zu manchen dieser Personen pflegt man einen engeren Kontakt, zu anderen einen weniger engen. Nicht-Onliner verfügen im Durchschnitt über ein Netzwerk von 506 Personen, bei Onlinern sind es 669. Die Anzahl der Kontakte erhöht sich weiter, wenn Befragte ein Handy beziehungsweise Instant Messaging nutzen.

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