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| Neuer IT-Vorstand bei Edeka | |
| Aufgabe: Implementierung von Lunar weiter umsetzen | |
| Genossenschaften im Handel laut KPMG Erfolgsmodell | |
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14.01.2013, von Christiane Pütter
Bisher Geschäftsführer bei IT-Tochter Lunar, ist Michael Wulst fortan IT-Vorstand bei Edeka. Vorgänger Reinhard Schütte geht - Insider sprechen von Spannungen.
| Reinhard Schütte hatte als IT-Vorstand der Edeka erfolgreich ein großes SAP-Projekt gestemmt. Nun verlässt er den Handelsriesen. Foto: Edeka |
Edeka baut ihre IT-Spitze um. Der bisherige IT-Vorstand Reinhard Schütte (46) verlässt den Hamburger Lebensmittelhändler, um sich "in einem neuen Wirkungskreis zu entfalten", wie die Edeka mitteilt. Der 61-jährige Michael Wulst übernimmt mit sofortiger Wirkung seine Nachfolge.
Schüttes Name wird vor allem mit dem SAP-Projekt Lunar verbunden bleiben. Lunar bezeichnet auch die IT-Tochter der Edeka-Zentrale.
2007 galt es fast als kleine Revolution im konservativen Lebensmittelhandel, dass ein Riese wie Edeka auf SAP umstellen wollte. Etwa drei Jahre später konnte Schütte das konzernweite Stammdaten-Management in Betrieb nehmen. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte arbeiteten die verschiedenen Gesellschaften mit einheitlichen Stammdaten. Es ging dabei um allein 1,5 Millionen Datensätze für die Artikelstammdaten.
Dazu ein paar Zahlen: Die Edeka hat über einen Zeitraum von fünf Jahren 350 Millionen Euro für eine einheitliche IT- und Prozesslandschaft auf Basis von SAP ausgegeben. Seit Ende 2012 gilt das Projekt Lunar als abgeschlossen, für die gleichnamige IT-Tochter arbeiten heute etwa 500 Kollegen. Edeka-Aufsichtsratschef Adolf Scheck attestiert Schütte, Lunar sei "in jeder Hinsicht" ein Erfolg.
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