Arbeitgeber-Attraktivität

4 Maßnahmen gegen Fachkräftemangel

09. September 2010
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Unternehmen fehlen Führungskräfte, ITler und Projekt-Management (26 Prozent). Doch obwohl sie den Fachkräftemangel spüren, sind sie in Sachen Employer Branding zu passiv. So lautet das Ergebnis einer Hewitt-Studie.
Welche Fachkräfte in deutschen und österreichischen Unternehmen fehlen (laut Hewitt-Umfrage).
Welche Fachkräfte in deutschen und österreichischen Unternehmen fehlen (laut Hewitt-Umfrage).

Vom Waschmittel bis zur Luxus-Uhr - in jedem Segment pochen Hersteller auf die Werte ihrer unverwechselbaren Marke. Nach den Worten des Human-Resources-Beraters Hewitt, München, müssen sich auch Unternehmen in ihrer Funktion als Arbeitgeber um die eigene Marke kümmern. Employer Branding heißt das neue Zauberwort, das Firmen im Kampf um Talente Vorteile verschaffen soll.

Darüber hat Hewitt mit Entscheidern aus 76 Unternehmen in Deutschland und Österreich gesprochen. Die Ergebnisse dokumentiert der Berater in der Studie "Arbeitgeber-Attraktivität - Employer Branding und Talent Supply 2010". These der Studie: Die Bedeutung von Employer Branding wächst. Allein es hapert an der Umsetzung.

Dazu ein paar Zahlen: Sieben von zehn Befragten geben an, einen Engpass bei Talenten zu spüren. Insbesondere spezialisierte technische Fachkräfte fehlen, wie 54 Prozent der Entscheider angeben. Außerdem mangelt es an Führungskräften (50 Prozent der Nennungen).

Weiter gibt es zu wenig Fachpersonal im Bereich IT und E-Business (30 Prozent) und im Projekt-Management (26 Prozent). Auch Kundenmanager sind rar (19 Prozent).