Sicherheit, Kosten, Aufwand

5 Ratschläge fürs Netzwerk-Management

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Wer ein schnelles und sicheres Firmennetz will, sollte das Zugriffs-Management zentralisieren. Außerdem müssen Workflows definiert und Verantwortlichkeiten festgelegt werden, rät jedenfalls Aberdeen.
Aberdeen meint: Wer das Netzwerk-Management richtig steuert kann Geld sparen.
Aberdeen meint: Wer das Netzwerk-Management richtig steuert kann Geld sparen.
Foto: dinostock - Fotolia.com

Derek Brink ist beim US-Marktforscher Aberdeen Spezialist für das Thema Netzwerk-Management. Er hat mehrere Studien darüber geleitet. Sein Fazit: Wer das Firmennetz im Griff hat, steigert nicht nur die Sicherheit, sondern senkt auch Kosten. Dazu ein Beispiel: Besonders erfolgreiche Unternehmen - diese heißen bei Aberdeen stets "Best in class" (Bic) - brauchen im Schnitt 5 Arbeitsstunden, um einem Nutzer Zugang zu neuen Anwendungen zu verschaffen. Laggards dagegen - deutsch: "Trödler" und stets die mit den schlechtesten Ergebnissen im Anwendervergleich - benötigen 15 Arbeitsstunden.

Ein weiteres Beispiel: Die Bics konnten die Zahl an Audit-Verstößen im Zusammenhang mit Zugangs-Management binnen Jahresfrist im Schnitt um knapp zehn Prozent senken. Die Laggards mussten einen Anstieg um fünf Prozent hinnehmen.

Geht es nach Brink, sollte das Thema Identitäts- und Zugangs-Management daher auf der Prioritätenliste einen Spitzenplatz einnehmen. Ganzheitliches und effektives Netzwerk-Management umfasst aus seiner Sicht folgende Punkte:

1. Einen Überblick der aktuellen Kosten für das Netzwerk-Management erstellen: Viele Entscheider können faktisch nicht einschätzen, was ihr Netz an Arbeitszeit und Kosten verschlingt. Ein besseres Management beginnt also damit, eine möglichst genaue Aufstellung davon zu machen.

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