Ausführlicher Test

Blackberry Curve 8520

27. August 2009
Yvonne Göpfert ist als freie Journalistin in München tätig.
RIM hat sein neues Smartphone herausgebracht. Ein ausführlicher Test gibt eine Überblick über die wichtigsten Neuerungen und sein Leistungsvermögen.

Das neue Gerät hat einige Neuerungen im Gepäck. So befinden sich am oberen Teil des BlackberryBlackberry drei Tasten für den Musik-Player. Sie sind zwar etwas klein geraten. Doch sie funktionieren und reagieren sehr gut, sodass sich MP3-, WMA-, WAV- und AAC-Datei problemlos abspielen lassen. Dagegen lässt das Gerät keine urheberrechtsgeschützten Titel mit DRM zu. Alles zu Blackberry auf CIO.de

Ein Touchpad unter dem Display ist die nächste Neuheit beim Blackberry Curve 8520. Es ersetzt die weiße Kugel früherer Blackberry-Geräte. Diese Kugel wurde jedoch nach längerer Benutzung oft schmutzig und ließ sich dann nur noch schwer bedienen. Der Test ergab, dass das Touchpad gut reagiert, wenn man mit dem Finger leicht von rechts nach links streicht und sich so durch die Menüpunkte arbeitet. Allerdings brauchte man ab und zu zwei bis drei Anläufe, um bis an den gewünschten Menüpunkt zu gelangen.

Zwar verfügt das neue Gerät nicht über einen Touchscreen. Dennoch lässt sich sagen, dass sich der neue Curve 8520 sehr gut über das 6x6 mm große Touchpad steuern lässt. Und weil der Blackberry Curve 8520 mit einem schnellen Chip (528 Mhz) arbeitet, reagiert das Gerät sehr schnell. Diese schnelle CPU hat RIM auch in seinen teuren Modelle Curve 8900 und Storm eingebaut.

Das Display des neuen ist mit 5x3,8 cm Seitenlänge und 320x240 Pixel Auflösung bei 65.000 Farben eher etwas mikrig ausgefallen. Trotzdem reicht es aus, um zu surfen, Nachrichten per Instant Messaging zu verschicken und E-Mails abzurufen. Allerdings braucht Nutzer für das Internet ein wenig Geduld. Denn um den Preis des Blackberry auf 289 Euro (UVP) zu drücken, hat RIM nicht nur beim Display gespart: Es fehlt UMTS mit HSDPA auf dem Gerät.