Windows XP, Vista, 7

Daten auf kaputten Festplatten retten

18. Februar 2011
Der C64 legte in den 80er Jahren wohl den Grundstein für meine spätere Karriere als IT-Redakteur. Wie bei so vielen Anwendern dieser Zeit kamen danach Amiga und schließlich der erste Intel-PC ins Haus. Dabei faszinierte mich immer wieder aufs neue der Fortschritt der Technologie. Spannend zu beobachten war die Entwicklung des Internets, das in meinen Studienzeiten noch aus der Startseite von Yahoo und Netscape bestand. Auch an Internet-Tarife mit Minutenabrechnung kann ich mich noch erinnern. Und bald war klar, dass ich für ein Online-Angebot arbeiten möchte - es wurde die PC-WELT. Neben der Evolution des Internets von einem Nerd-Spielzeug hin zum allgegenwärtigen Medium waren und sind vor allem alle Entwicklungen im Bereich Home Entertainment, Gadgets, Konsolen und mehr zu einem Steckenpferd geworden, über das ich immer wieder gerne schreibe. Es ist faszinierend, wie Themen wie beispielsweise das Musik-Streaming von kleinen Start-up-Buden über die Jahre hinweg zu Multimillionen-Dollar-Unternehmen wurden und mehr und mehr zum Mainstream werden. Ich finde es nach wie vor spannend, wie sich die Welt der IT und der Unterhaltungselektronik entwickelt und freue mich schon auf die kommenden Jahre. Mein aktuelles Aufgabengebiet umfasst die komplette Steuerung des Content Management auf pcwelt.de und macwelt.de. Mein Team und ich kümmern uns um die Optimierung und Ausspielung der Inhalte, die Steuerung der Homepages und Newsletter, die Weiterentwicklung der Web-Seiten, SEO sowie die Content- und Traffic-Analysen.
Ihre Festplatte beginnt ungewöhnlich zu rattern und Zugriffsfehler häufen sich? Dann droht der unmittelbare Platten-Crash. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Daten in letzter Minute doch noch von dem sinkenden Schiff retten können.
Generell gilt: Solange Sie noch Zugriff auf die Festplatte haben, ist Eile geboten. Denn ist die Platte erst einmal technisch defekt, können sogar teure Spezialisten wie Ontrack nur noch bedingt darauf zugreifen.
Generell gilt: Solange Sie noch Zugriff auf die Festplatte haben, ist Eile geboten. Denn ist die Platte erst einmal technisch defekt, können sogar teure Spezialisten wie Ontrack nur noch bedingt darauf zugreifen.
Foto: Hitachi

Um einen Festplatten-Supergau zu verhindern, greifen Sie am besten zu dem Tool Unstoppable Copier aus unserem Notfall-System Windows 7 PE, mit dem sich sogar fehlerhafte Bereiche lesen und kopieren lassen.

Notfall-System starten: Starten Sie Ihren PC zunächst mit Windows-7-PE (Hierzu müssen Sie Windows-7-PE zunächst auf ein bootbares Medium wie eine DVD oder einen USB-Stick kopieren). Falls Sie die Daten Ihrer bald defekten Festplatte auf ein Netzlaufwerk kopieren möchten, müssen Sie als Nächstes die Netzwerkunterstützung des Notfall-Systems aktivieren. Wenn die Daten auf ein internes oder externes Laufwerk kommen sollen, können Sie sich den folgenden Schritt sparen.

Netzwerkunterstützung aktivieren: Starten Sie „PENetwork“ auf dem Desktop, und gehen Sie dann auf der Registerkarte „Einstellungen“ auf „DHCP-Info“. Wird für Ihr System keine IP-Adresse angezeigt, müssen Sie auf „Erneuern“ klicken, warten und dann erneut die Schaltfläche „DHCP-Info“ wählen. Sobald eine IP-Adresse angegeben wird, steht die Netzverbindung. Nun können Sie das Netzlaufwerk verbinden, um später leichter (hier etwa über den Laufwerksbuchstaben Z:\) darauf zugreifen zu können. Dazu wählen Sie über „Start, CMD Line“ ein Kommandozeilenfenster und geben dort den Befehl

Net use z: \\[Rechnername]
\[Freigabe] /
user:[Benutzername]
[Kennwort]

ein. Dabei gilt: [Rechnername] ist der Name oder die IP-Adresse des Backup- PCs, der die Freigabe bereitstellt. [Freigabe] ist der Name der Freigabe auf diesem Rechner. Bei [Benutzername] und [Kennwort] handelt es sich um die Kontodaten, die für die Anmeldung an der Netzfreigabe nötig sind.

Unstoppable Copier: Wählen Sie nun „Start, Programs, File Tasks, File Copy, Unstoppable Copier“. Als Quelle geben Sie etwa das zu kopierende Laufwerk an (C:\) oder wählen über „Durchsuchen“ einen Ordner aus. Als Ziel tragen Sie den gewünschten lokalen Zielordner oder das Netzlaufwerk (Z:\) ein. Ein Klick auf „Kopieren“ startet den Vorgang. Das Tool ignoriert Zugriffsfehler soweit möglich.

Quelle: PC-Welt