Rückläufiges Wachstum

Die fetten Jahre beim Business Intelligence sind vorbei

28. Februar 2008
Von Alexander Galdy
Die Zeiten des zweistelligen Wachstums auf dem Business Intelligence (BI) Markt sind vorbei, wie eine Gartner-Untersuchung zeigt. Die Industrie befindet sich in einem Stadium der Veränderungen. Diese sind gekennzeichnet durch zunehmende Konsolidierung der Anbieter, ausgereifte Produkte und Preisdruck - alles Faktoren, die weniger Investitionen und Einnahmen bescheren.

2007 betrug die weltweite Wachstumsrate 12,5 Prozent und war damit etwas niedriger als noch im Jahr zuvor. Die Verlangsamung wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Die Analysten von Gartner prognostizieren bis zum Jahr 2011 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von nur noch 8,6 Prozent. Das entspricht einem Gesamtumsatz von rund sieben Milliarden US-Dollar.

BI wird aber auch weiterhin als entscheidender Wirtschaftsfaktor angesehen. Denn Anwender sind mehr denn je auf verlässliche Informationen für die Unternehmenssteuerung angewiesen.

Laut Gartner hat die zunehmende KonsolidierungKonsolidierung der Anbieterlandschaft auch einen positiven Effekt auf den Markt. Die Übernahmewelle bei den großen Herstellern wie SAPSAP, OracleOracle, IBMIBM und MicrosoftMicrosoft hat dazu geführt, dass BI-Produkte weiter verbreitet werden. Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu Konsolidierung auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

Die Großen im Markt werden laut Prognose der Analysten in Zukunft zwei Drittel des Gesamtumsatzes erwirtschaften. Andere BI-Anbieter wie SAS, Microstrategy und Information Builders oder kleinere wie Arcplan, Panorama und Qliktech werden sich mehr anstrengen müssen, um noch neben den "Big Four" genügend wahrgenommen zu werden. Dazu werden neue Unternehmen auf den Markt drängen, die die Lücken im Angebot der "Mega Vendors" mit eigenen innovativen Technologien schließen wollen.

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