State of Data Center 2010

Die wichtigsten Rechenzentrums-Projekte

01. März 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
In den Rechenzentren der meisten Großunternehmen laufen mindestens zehn Projekte. Die immer komplexeren IT-Umgebungen mit ihren vielen Anwendungen schaden der Produktivität der Mitarbeiter, glaubt jede dritte Firma.

Zum dritten Mal hat das Softwarehaus Symantec den Report "State of the Data Center" veröffentlicht. Darin wurden Unternehmen in drei Gruppen unterteilt: kleine Unternehmen mit bis zu 2.000 Mitarbeitern, mittlere Unternehmen (2.000 bis 10.000 Mitarbeiter) und Großunternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern.

Das Rechenzentrum 2010.
Das Rechenzentrum 2010.
Foto: AXA

Eines der Kernergebnisse lautet: Mittelgroße Unternehmen implementieren neue Technologien wie Cloud ComputingCloud Computing, Speichervirtualisierung und kontinuierliche Datensicherung am schnellsten. Sie tun dies aus dem Wunsch heraus, Kosten zu senken und die immer komplexere IT-Struktur besser zu verwalten. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de

Großunternehmen arbeiten bei ihren IT-Umgebungen in anderen Dimensionen. Sie betreiben eine immer komplexere IT-Umgebung und sehr viele Anwendungen. Bei der Mehrheit der Großunternehmen laufen zehn und mehr wichtige bis sehr wichtige Rechenzentren-Projekte. Ein Drittel der Großunternehmen glaubt, dass die vielen Anwendungen die Produktivität der Mitarbeiter behindern. In Deutschland halten dies 31 Prozent für ein großes bis sehr großes Problem.

Neben dem Übermaß an Anwendungen denken viele Unternehmen auch über die steigende Menge an Datenmaterial nach. Sie veranlasst 71 Prozent der Konzerne, über den Einsatz datenreduzierender Technologien, etwa Deduplizierung, nachzudenken.