Ziel: Leitende Position

Erfahrung wichtiger Karriereturbo

02. September 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Über das Vorankommen entscheiden berufliche Erfahrungen, nicht eine möglichst gute Ausbildung. Das ergab eine Umfrage des Personaldienstleisters Kelly Services.

Um die KarriereKarriere voranzutreiben, ist Erfahrung wichtiger als die Ausbildung. So denken zumindest 80 Prozent der 97.000 Personen, die der Personaldienstleister Kelly Services zu diesem Thema befragt hat. 18 Prozent halten die Ausbildung für den größeren Karriereturbo. Wer vorankommen möchte, darf sich nicht auf seiner Ausbildung ausruhen. 61 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass man neue Qualifikationen und Fähigkeiten erwerben muss, um beruflich weiterzukommen. Aus der Generation YGeneration Y glauben 64 Prozent, dass sie für den beruflichen Erfolg weiterlernen müssen. Alles zu Generation Y auf CIO.de Alles zu Karriere auf CIO.de

Für 80 Prozent der Befragten ist Erfahrung der Schlüssel fürs berufliche Vorankommen.
Für 80 Prozent der Befragten ist Erfahrung der Schlüssel fürs berufliche Vorankommen.
Foto: Kelly Services

Darüber hinaus wurde nach dem besten Indikator für Talent gefragt. 61 Prozent der Befragten machen Talent an den bisherigen beruflichen Erfahrungen fest, 23 Prozent halten ein Bewerbungsgespräch für den Talent-Indikator Nummer eins. Neun Prozent entscheiden bevorzugt mit Referenzen darüber, ob jemand talentiert ist oder nicht. Sieben Prozent halten die Ausbildung für den besten Indikator.

Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer glaubt nicht an den Job fürs Leben. 57 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie in den kommenden fünf Jahren den Job wechseln werden. Die Motivationen für die neue Aufgabe sind am häufigsten mehr GehaltGehalt (27 Prozent), eine bessere Work-Life-Balance (24 Prozent) und neue persönliche Interessen (23 Prozent). Alles zu Gehalt auf CIO.de

Die meisten Befragten sorgen sich nicht, dass sie ihre Stellung im Unternehmen durch eine längere Abwesenheit verlieren könnten. 74 Prozent sind der Meinung, dass sie nach einer Elternzeit oder Krankheit auf dem gleichen Level wie vor der Pause arbeiten könnten.

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