Integrierte Systeme verbessern die Performance

ERP: Wasser auf den Mühlen des Cash-Flow

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Wer sein Enterprise Resource Planning (ERP) System auf Vordermann bringt, verbessert den Cash Flow und geht fließend zu pünktlicheren Lieferungen und schnelleren Zahlungseingängen über. So lautet das Fazit einer Studie des Marktforschers Aberdeen. Die Analysten raten zur Automatisierung und geben zu Bedenken, dass die beste Lösung auf Sand läuft, wenn das Personal nicht mit ins Boot geholt wird.
Blick auf die unterschiedliche Performance von besonders erfolgreichen Firmen, Durchschnittsunternehmen und Trödlern
Blick auf die unterschiedliche Performance von besonders erfolgreichen Firmen, Durchschnittsunternehmen und Trödlern

Die Autoren der Studie haben bei einem Vergleich einzelner Unternehmen erhebliche Unterschiede festgestellt. Aberdeen ordnet die Firmen je nach Erfolg als "Best in Class", Durchschnitt oder "Trödler" ein. Dabei zeigt sich, dass vier von fünf Klassenbesten ihre Rechnungen binnen drei Tagen nach Lieferung stellen. Unter den Durchschnittsfirmen sind es nur 38 Prozent und unter den Trödlern nur zwölf.

Die Spanne zwischen Rechnungsstellung und Zahlungseingang liegt bei 51 Prozent der BiC-Firmen bei weniger als 30 Tagen. Da können nur zwölf Prozent der Durchschnittsfirmen und sieben Prozent der Trödler mithalten.

Weniger dramatisch ist die Diskrepanz in Fragen der Lieferung: 97 Prozent der Klassenbesten liefern komplett und pünktlich. Das dürfen auch 91 Prozent der Durchschnittsunternehmen und immerhin 82 Prozent der Trödler für sich in Anspruch nehmen.

Die Analysten wollten der Ursache für derart verschiedene Ergebnisse auf den Grund gehen. Das von ihnen gefundene Zauberwort heißt StandardisierungStandardisierung. Alles zu Standardisierung auf CIO.de

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