Microsoft lernt aus Vista-Flop

Erste Erfahrungen mit Windows 7

03. August 2009
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Gegenüber Vista punktet Windows 7 mit Verbesserungen bei Sicherheit, Nutzerfreundlichkeit und Performance. Tekkie-Blogger Frank J. Ohlhorst traut dem neuen Betriebssystem jedenfalls zu, den Ruf von Microsoft wieder geradezubiegen.

Der Start von Windows 7 steht unter keinem guten Stern - ständig zieht die Branche Vergleiche zum glücklosen Vorgänger Vista. Fachautor Frank J. Ohlhorst bittet um Differenzierung. Auf unserer Schwesterpublikation cio.com schreibt er über seine Erfahrungen mit dem neuen Betriebssystem. Fazit: Windows 7 ist kein Grund für eine Lobeshymne - aber MicrosoftMicrosoft hat aus Fehlern gelernt. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Eigentlich sei ein "dickes Buch" nötig, um alle Features von Windows 7 zu beschreiben, so Ohlhorst. Um das zu vermeiden, konzentriert er sich auf einige Punkte. Darunter zum Beispiel folgende:

Sicherheit: Im Vergleich zu Windows XP war Vista sicherheitstechnisch wirklich besser, gibt Ohlhorst zu bedenken. Allerdings wurden die Nutzer ständig von Pop-Ups mit "kryptischen" Inhalten schikaniert. Nicht so bei Windows 7. Es ist nutzerfreundlicher.

Microsoft hat sich bei Windows 7 ein paar gute Neuigkeiten einfallen lassen, zum Beispiel den AppLocker. Dieser ist besonders für mobile Worker mit Notebooks interessant. Der AppLocker ermöglicht, bestimmte Anwendungen quasi "auszuschalten", wenn das Gerät in der Firma benutzt wird. Für den Hausgebrauch sind die Applikationen dann wieder verfügbar. Praktisch, wenn im Unternehmen bestimmte Sicherheits-Policies befolgt werden müssen.