Ratschläge von Roland Berger

Experimentieren Sie mit Big Data

10. Juli 2013
Von Curt Cramer und Alexander Türk
Der Schlüssel zum Erfolg eines Big-Data-Projektes liegt in der Strategie, nicht an den Infrastrukturen. Mit richtigen Data-Mining-Fertigkeiten für die experimentelle Datennutzung lässt sich auch die wahre Herausforderung meistern: Die Anwendung statistischer Modellierungsverfahren, erläutern Curt Cramer und Alexander Türk von Roland Berger in ihrer Kolumne.
Curt Cramer ist IT-Experte bei Roland Berger Strategy Consultants.
Curt Cramer ist IT-Experte bei Roland Berger Strategy Consultants.
Foto: Roland Berger

Im Umgang mit Big-Data-Analysen gibt es für Unternehmen kein Patentrezept. Dennoch haben sie derzeit die einmalige Chance, sich mit der richtigen und passgerechten Nutzung großer Datenvolumen einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen.

In der früheren CIO-Kolumne "Vom Hype zur Umsetzung - Checkliste für die Big-Data-Strategie" haben wir erläutert, wie wichtig es ist, dass Unternehmen sowohl die genaue Strategie von Big-Data-Projekten als auch deren Anwendungen festlegen müssen, bevor sie sich mit der konkreten Umsetzung dieser ProjekteProjekte befassen. Alles zu Projekte auf CIO.de

Immer müssen sie sich zwei Fragen stellen:

  • Erstens: welche Ziele wollen Firmen mit einer verbesserten Datennutzung erreichen?

  • Und, zweitens: Wie viel Flexibilität ist das Management bereit, dem operativen Geschäft dafür einzuräumen?

Ehrliche und gut begründete Antworten auf diese Fragen sorgen bei der Planung einer Big-Data-Initiative für die nötige Nüchternheit, denn im Moment herrscht regelrechte Goldgräberstimmung bei den IT-Dienstleistern.

Stets auf der Suche nach neuen und profitablen Erlösquellen, wollen Provider ihren potentiellen Kunden weismachen, dass Big-Data-Management nur mit sehr großen Datenmengen und entsprechend mächtigen Werkzeugen zum Erfolg führt.