IT-Abteilung muss reagieren

Gemeinsam in die Transformation

17. Dezember 2015
Dr. Peter Samulat schreibt als Experte zu den Themen Wertbeitrag der IT (Business Value of IT), der IT-bezogenen Analyse von Business-Prozessen und zu benutzerzentrischen Kennzahlen. Er arbeitet im IT-Servicemanagement und ist CEO im Ingenieurbüro Samulat Hemme.
Macht sich ein Unternehmen auf den Weg in die digitale Transformation, muss allen voran die IT-Abteilung mitgehen. Diesen Weg kann sie alleine oder auch in Begleitung beschreiten.
Das Ziel, die digitale Transformation im Unternehmen erfolgreich umgesetzt zu haben, liegt für viele IT-Abteilungen noch in weiter Ferne.
Das Ziel, die digitale Transformation im Unternehmen erfolgreich umgesetzt zu haben, liegt für viele IT-Abteilungen noch in weiter Ferne.
Foto: DrHitch - shutterstock.com

Im Rahmen der DigitalisierungDigitalisierung muss auch die IT eine neue Rolle im Unternehmen einnehmen. Sie muss der Partner auf Augenhöhe sein, der proaktiv die Ausrichtung des Unternehmens mit beeinflusst. Dies ist in unterschiedlichen Bereichen möglich, wie zum Beispiel Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

  • neue Umsatzströme

  • schnellere Markteinführung

  • höhere Rentabilität.

Digitalisierung nicht ohne die IT

Es geht schon lange nicht mehr nur um die Erhaltung oder die industriell geprägte Weiterentwicklung der internen Infrastruktur und der Prozesse.

Die sogenannte Porter-Kurve macht es deutlich (siehe Abbildung). Die Unternehmens-IT darf nicht gleichzeitig Industrie und Manufaktur sein. Die eigene Infrastruktur ist zu teuer, der Steuerungsaufwand ist zu hoch und der Automatisierungsgrad ist zu niedrig. Auch werden agile Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesse oft nicht vollständig unterstützt.

Porter-Kurve
Porter-Kurve
Foto: FNT

Trotzdem werden, insbesondere im Bereich der Infrastruktur, umfangreiche und kostenintensive Anstrengungen unternommen, um Plattformen und Prozesse zu optimieren. Warum so viel Energie in die Industrialisierung stecken? Das Alleinstellungsmerkmal für die Unternehmens-IT ist doch klar formuliert: Die IT soll treibender Partner auf Augenhöhe sein - also Manufaktur. Industrielle IT ist Commodity - und die können externe Provider liefern.

Die Ära der Dienstleister

Die hohe Auslastung der internen IT-Mitarbeiter lässt bereits jetzt nur wenig Raum für Neues. Nun steht zusätzlich der eigene Arbeitsplatz auf dem Spiel. Gefragt sind neue Rollen und neue Skills. So ist es nicht verwunderlich, dass sich seitens der Mitarbeiter starke Widerstände aufbauen. Veränderung ist nicht gewollt. Es soll lieber in die interne Cloud investiert und die ITIL-Prozesse optimiert werden.

Aber nur mit externer Unterstützung kann die Unternehmens-IT zur Manufaktur werden, die Commodity nutzt und Enabler für die Weiterentwicklung des Unternehmens ist. Digitalisierung ist eine herausfordernde Führungsaufgabe, aber auch die große Chance für die IT.

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