Aufklärungsbedarf bei IT-Sicherheit

KMUs schöpfen Potenzial des E-Business nicht aus

19. April 2005
Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) nutzen Internet und E-Mail vor allem zur Informationsbeschaffung und Kommunikation. Möglichkeiten, ihre Geschäftsprozesse über die neuen Medien abzuwickeln, schöpfen sie dagegen kaum aus, wie eine Studie des Netzwerks elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) ergeben hat. In den kommenden Jahren wird sich das nur zum Teil ändern.

Virtuelle Kommunikationsmittel sind der Studie zufolge bei KMUs mittlerweile Standard: 98 Prozent von ihnen verfügen über einen Internetzugang, zwei Drittel arbeiten mit DSL. UMTS nutzt immerhin fast jedes zehnte Unternehmen (neun Prozent). Per Modem gehen nur noch rund vier Prozent ins Internet.

Die Firmen nutzen die neuen MedienMedien vor allem zur Informationsbeschaffung und für die E-Mail-Kommunikation, aber kaum zur Abwicklung von Geschäftsprozessen. Online-Verkauf, Online-Werbung, E-Logistik oder die Beteiligung an elektronischen Ausschreibungen spielen kaum eine Rolle. Top-Firmen der Branche Medien

KMUs nutzen die neuen Medien vor allem zur E-Mail-Kommunikation.
KMUs nutzen die neuen Medien vor allem zur E-Mail-Kommunikation.

Allerdings gaben die Befragten an, dass sie ihre Internetaktivitäten in den nächsten zwei Jahren deutlich ausbauen wollen. Die deutlichsten Zuwächse wird es demnach bei den Bereichen Mobile-Business und Online-Kundenservice geben. Die Autoren der Studie folgern, dass 2007 das Internet wesentlich stärker in die Geschäftsprozesse der KMUs integriert sein wird.