Bestandsaufnahme zur mobilen Sicherheit

Mobile Schadsoftware: 10 Millionen Dollar Schaden

10. September 2012
Lookout, ein Hersteller für Sicherheits-Tools für mobile Geräte, hat in einer Studie herausgefunden, dass alleine durch eine Schädlingsfamilie rund 10 Millionen Dollar Schaden entstanden ist.
Schema: Wie Premium-SMS-Betrug funktioniert.
Schema: Wie Premium-SMS-Betrug funktioniert.
Foto: Lookout

Mit mobiler Schadsoftware ergaunern sich Kriminelle inzwischen gutes Geld, jedoch ist das Risiko für Nutzer in Deutschland laut Lookout noch überschaubar. Zu diesem Ergebnis kommt der Sicherheits-Experte in seinem Bericht mit dem Titel „Mobile Sicherheit 2012: Eine Bestandsaufnahme“. Die Ergebnisse basieren auf dem "Mobile Threat Network" von Lookout, das Informationen von mehr als einer Million Apps und Millionen Geräten weltweit enthält.

10 Millionen Dollar Schaden mit nur einer Schädlingsfamilie

Nach einer Experimentierphase 2011 ist mobile Schadsoftware in diesem Jahr zu einem profitablen Geschäft geworden. Wegen der weltweit vorhandenen Abrechnungsmöglichkeiten sind Premium-SMS dabei das am weitesten verbreitete Betrugs-Instrument. Diese auch "Toll Fraud" genannte Malware-Klasse ist im vergangenen Jahr zum dominierenden Malware-Typ geworden. 78,5 Prozent der von Lookout im letzten Jahr erkannten Schadsoftware gehörte dieser Gattung an.

Solche MalwareMalware gibt häufig vor, ein Installer für seriöse und beliebte Apps wie den Opera Browser oder WhatsApp zu sein. Wie lukrativ diese Art von Schadsoftware ist, wird am Beispiel von "FakeInst" deutlich. Dessen Hintermänner haben allein mit dieser Schädlingsfamilie Schätzungen von Lookout zufolge etwa zehn Millionen Dollar von Nutzern in Russland, Osteuropa und dem Nahen Osten gestohlen. Alles zu Malware auf CIO.de

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