Trends im ERP-Markt

Möglichkeiten der ERP-Systeme besser nutzen

18. Dezember 2006
Von Thomas Mach/CW.at
ERP wird 2007 breiter. Breiter, was die Funktionen, und tiefer, was die Prozesse betrifft. Breiter aber auch, was die Zahl und Art der Unternehmen, die ERP einsetzen, angeht. Damit sind auch schon zwei der sechs wesentlichen Trends, die den ERP-Markt 2007 prägen werden, genannt.
Service-orientierte Architektur spielt eine wichtige Rolle im ERP-Markt für 2007.
Service-orientierte Architektur spielt eine wichtige Rolle im ERP-Markt für 2007.

Trend eins: Die Integration von Zusatzmodulen und die Erweiterung der Funktionalität bestehender ERP-Systeme werden den Markt 2007 bestimmen. Viele Unternehmen haben bereits eine ERP-Standardlösung im Einsatz und sind auf der Suche nach zusätzlichen Funktionen, die möglichst alle ihre geschäftskritischen Prozesse abbilden. Die klassischen Module laufen, jetzt dreht es sich um die Implementierung von Themen wie CRMCRM, SCM und BPM. Alles zu CRM auf CIO.de

Es geht zudem auch um die Verzahnung mit Lieferanten und Partnern sowie vielfach schlicht um die Harmonisierung der eigenen Unternehmensbereiche. Service-orientierte Architekturen (SOA) und Business IntelligenceBusiness Intelligence sind in diesem Zusammenhang die Schlagworte. "Schritt eins war die Abbildung der Standardprozesse im ERP-System, Schritt zwei der Roll-Out dieser Standards in die Tochterfirmen", erklärt Georg Komornyik, Geschäftsführer S&T Österreich, die Entwicklung. "Viele Kunden fragen sich: "Kann das alles gewesen sein?". Wichtige Prozesse wie die Marktbearbeitung oder die Optimierung der Lieferketten sind damit nicht abgedeckt. Entscheidungsrelevante Informationen aus den vielen operativen Daten ableiten zu können, ist eine weitere Anforderung." Alles zu Business Intelligence auf CIO.de

Branchenerfahrung dringend gewünscht

Trend zwei: Auch mittelgroße und kleinere Unternehmen werden künftig ERP-Lösungen einsetzen. Der Trend hin zu den Standardsystemen mit zusätzlichen Branchenpaketen fördert diese Entwicklung genauso wie aktuelle gesetzliche Transparenzansprüche, etwa den elektronischen Datenaustausch betreffend. "Das Fass ohne Boden-Image der ERP-Systeme ist vorbei. KMU suchen sich Partner mit Branchenerfahrung, die sie bei der Einführung von ERPERP unterstützen. Klar umrissene ProjekteProjekte mit fixem finanziellen Rahmen und schnellem Abschluss sind das zentrale Anliegen der Unternehmen. Diese Anforderungen kann man nur erfüllen, wenn man von schon existierenden Branchenlösungen wegarbeitet und nicht jedes Projekt bei null beginnt." Alles zu ERP auf CIO.de Alles zu Projekte auf CIO.de

Trend drei: ERP- und Business Process OutsourcingOutsourcing. Nicht nur die Einführung von ERP wird immer häufiger kompetenten Partnern überlassen, sondern auch die weitere Entwicklung und der Betrieb der Systeme. Vor allem bei mittelgroßen Unternehmen zeigt sich dieser Trend sehr deutlich. "Wer SAPSAP oder ein anderes ERP-System professionell betreiben will, profitiert schlichtweg von den Kosteneinsparungen beim Outsourcing und erspart sich auch viel organisatorischen Aufwand", betont Komornyik. Die Spielarten des Outsourcing sind höchst unterschiedlich. Viele Firmen geben ihren gesamten ERP-Betrieb außer Haus, andere nur Teile. Alles zu Outsourcing auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de