Kein Vertrauen in Unternehmen

Neun Ratschläge für besseren Datenschutz

07. November 2008
Riem Sarsam ist IDG-Redakteurin und leitet verantwortlich das CIO Leadership Excellence Program (LEP), eine exklusive Fortbildung für IT-Manager, gemeinsam veranstaltet von CIO und der WHU – Otto Beisheim School of Management .
Gefahr erkannt, Gefahr nicht gebannt. Der Glauben der Bürger an die Sicherheit von vertraulichen Kundendaten tendiert Richtung Null. Kein Wunder, wird doch selbst in Firmen mit festen Regeln zu nachlässig mit dem Thema umgegangen.

Fast alle Deutschen sind skeptisch, ob Unternehmen persönliche Daten absolut vertraulich behandeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zum Thema Identitätsbetrug des Marktforschers Dynamic Markets, die im Auftrag des Büromaschinenanbieters Fellowes durchgeführt wurde.

Der Report kommt zu dem Schluss, dass die Bedenken der Verbraucher durchaus gerechtfertigt sind. Mehr als neun von zehn Befragten, die bei der Arbeit mit vertraulichen Kundendaten zu tun haben, schätzen, dass die Informationen gestohlen und missbraucht werden können.

Obwohl sich nahezu alle Befragten der Gefahr bewusst sind, sieht fast ein Viertel keinen weiteren Handlungsbedarf für Unternehmen. Rund drei Viertel gaben an, dass ihre Firma über umfassende Vorschriften verfügt, die den Umgang mit vertraulichen Informationen genau regeln.

Für rund 70 Prozent der Befragten sind PCs eine der wichtigsten Fundgruben für Daten- und Identitätsdiebe. Genau so viele sind der Meinung, dass Betrüger mit Hilfe von unlauteren Mitarbeitern des Unternehmens in den Besitz von vertraulichen Unterlagen kommen können. Auch Unterlagen, die achtlos in den Müll geworfen werden, können dafür verantwortlich sein, dass Daten in die falschen Hände gelangen.

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