6 Ratschläge, IT-Projekte vor dem Scheitern zu bewahren

ROI-Berechnungen führen in die Irre

11. März 2009
Von Nicolas Zeitler
Der Return on Investment (ROI) reicht als alleinige Kennzahl nicht aus, um große IT-Projekte zu rechtfertigen. Der CIO muss auch die Sprache der CFOs beherrschen, Optimismus ausstrahlen und bereit sein, seine Lieblingsprojekte in Frage zu stellen, um strategisch wichtige Vorhaben durchzusetzen.

Nicht nur Mitarbeiter fallen der Wirtschaftskrise zum Opfer, auch langfristig angelegte IT-Projekte. "Kein Zweifel, die Firmen fahren ProjekteProjekte dieses Jahr deutlich zurück", sagt John Gardner vom Marketing-Dienstleister Integrative Logic gegenüber unserer Schwesterpublikation InfoWorld. Alles zu Projekte auf CIO.de

Entscheidend für den CIO ist es deshalb, zu zeigen, dass ein Vorhaben nicht nur Geld verschlingt, sondern zum Umsatzwachstum beiträgt. Die InfoWorld hat sechs Ratschläge zusammengestellt, wie dem IT-Chef das gelingt.

1. Richtig mit IT-Kennzahlen arbeiten

Wichtig ist es zunächst, die passenden Kennzahlen auszuwählen und auf richtige Weise zu präsentieren. Die genaue Berechenung des Return on Investment ist entscheidend. "Je enger die Gürtel geschnallt werden, desto weniger werden ROI-Berechnungen noch ernst genommen", beobachtet Esteban Kolsky vom Beratungsunternehmen eVergence.

"Die meisten ROI-Berechnungen von Anbietern weisen einen viel zu guten ROIROI aus, die meisten Berechnungen von Anwendern sind zu vereinfachend", sagt er. Folge: CEOs und CFOs glauben ihnen nicht mehr. Lässt sich der ROI nicht seriös berechnen, können laut Kolsky Fallstudien zu ähnlichen Projekten in anderen Firmen eine Quelle glaubwürdiger Zahlen sein. Alles zu ROI auf CIO.de