Zwei Drittel der CIOs können die Kosten nicht beziffern

Software-Testen ist wichtig - theoretisch

18. April 2008
Software-Testen ist eine entscheidende Investition ins Produkt, steigert die Wirtschaftlichkeit und bringt echten Mehrwert, erklären CIOs unisono. Auf die Frage, wie viel Prozent der Projektkosten auf das Testen entfällt, herrscht allerdings Schweigen. Das hat eine Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) ergeben.
Software-Tests als notwendiges Übel? Das denkt noch nicht einmal jeder Zehnte.
Software-Tests als notwendiges Übel? Das denkt noch nicht einmal jeder Zehnte.

Nur knapp jeder Zehnte (neun Prozent) hält das Software-Testen für ein "notwendiges Übel". Dass es wichtig ist, daran herrscht offenbar kein Zweifel.

In zwei Dritteln der Unternehmen erfolgt das komplette Testen im Haus. 18 Prozent arbeiten mit internen und externen Testern. Zwölf Prozent lagern einen Teil aus.

Soweit sind die Dinge klar. Wenn es allerdings um’s Geld geht, geraten die Befragten ins Schwimmen. So glauben 44 Prozent, der Einfluss mangelhafter Software-Tests auf die Kosten ihres Unternehmens sei "sehr hoch", weitere 35 Prozent halten ihn für "ziemlich hoch".

Daher erstaunt es umso mehr, dass knapp zwei von drei Entscheidern (64 Prozent) nicht wissen, welcher Anteil der Projektkosten auf das Testen entfällt. Und das, obwohl gleichzeitig zwei Drittel angeben, dieser Posten sei innerhalb des gesamten Entwicklungsbudgets separat ausgewiesen.