Marktforscher Lünendonk

Strategisches Personalwesen immer komplexer

Andrea König schreibt seit 2008 für CIO.de. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager. Die Arbeit als freie Autorin für verschiedene Redaktionen ist mittlerweile kein Vollzeitjob mehr - hauptberuflich arbeitet sie als PR-Beraterin bei einer Hamburger Kommunikationsagentur.

Mehr Zeit für strategische Personalaufgaben

Die Analysten rechnen damit, dass die Personalfunktion in Unternehmen zukünftig kontinuierlich steigen wird. Für die Verantwortlichen wird es dabei immer schwieriger, trotz Kostendruckes und hohem Verwaltungsaufwand mehr Zeit für strategische Personalaufgaben zu gewinnen. Strategische Personalarbeit bestimmt, wie der HR-Bereich im eigenen Unternehmen wahrgenommen wird. Hier entscheidet sich, ob der Personalbereich mitgestaltet oder lediglich Befehle von oben ausführt.

Der Fokus verlagert sich zunehmend auf komplexere Aufgabenpakete in der Personaladministration. Dazu zählen Personaladministration wie Seminar-Verwaltung, Führen der Personalakte, betriebliche Altersvorsorge, Kontakt-Center oder die Kommunikation mit Krankenkassen und Sozialversicherungsbehören. Lagern Unternehmen diese höherwertigen Personalverwaltungsaufgaben an einen externen Dienstleister aus, haben sie häufig bereits Erfahrungen mit dem Business Process Outsourcing der Lohn- und Gehaltsabrechnungen gesammelt.

Ein weiteres Thema neben der strategischen Personalarbeit ist das Recruitment Process Outsourcing, das Auslagern von Teilen der Mitabreiterrekrutierung. Bei diesem Thema treffen Dienstleister verschiedener Herkunft bei den Kunden aufeinander.

Die Analyse wurde unter dem Titel Lünendonk BPO-Guide 2009 "Business Process Outsourcing: Anbieter von Verwaltungs- und Querschnittsprozessen" veröffentlicht. Der Sitz des Marktforschungsunternehmen Lünendonk befindet sich in Kaufbeuren.

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