Jeder fünfte Ausdruck überflüssig

Vom Drucker direkt in den Papierkorb

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
In der privaten Wirtschaft werden in Deutschland 20 Prozent aller ausgedruckten Dokumente weggeworfen, im öffentlichen Dienst 17 Prozent. Das geht aus einer Studie des Drucker-Herstellers Lexmark hervor. Deren Fazit: Dass Papierverschwendung Geld kostet, hat sich noch nicht durchgesetzt.
Die Industrie zeigt das höchste Bewusstsein in Sachen Ressourcenschonung, Ingenieure das geringste.
Die Industrie zeigt das höchste Bewusstsein in Sachen Ressourcenschonung, Ingenieure das geringste.

Im internationalen Vergleich zeigen sich deutsche Mittelständler vorbildlich: Gemessen am Gesamtvolumen aller Papierausdrucke gelten nur zehn bis 15 Prozent als überflüssig. Die Mitarbeiter kleiner Unternehmen (bis 49 Angestellte) produzieren dagegen 25 Prozent Altpapier.

In deutschen Behörden werden 17 Prozent aller ausgedruckten Dokumente dann doch nicht gebraucht.

Sparsame Spanier, verschwenderische Briten

Besonders sparsam zeigen sich Spanier: Nach ihren Angaben werden in privatwirtschaftlichen Unternehmen lediglich acht Prozent überflüssiger Dokumente ausgedruckt. In spanischen Behörden sind es angeblich nur sechs Prozent.

Am anderen Ende der Skala rangieren die Briten: Sie erklären, dass in ihren Unternehmen bis zu 51 Prozent Papiermüll entsteht. Britische Behörden kommen auf 18 Prozent.