Tücken beim VoIP-Einsatz

Wissenslücken der Anwender als Kostenfalle

24. Februar 2006
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Voice-over-IP und WLAN stehen bei deutschen Firmen in diesem Jahr ganz oben auf der Investitionsliste. Dreizehn Prozent wollen ihre Ausgaben für VoIP um mehr als zehn Prozent steigern. Gleichzeitig gelten fehlendes Know-how der User und schlecht integrierte Service-Prozesse als größte Kostenfallen. Das berichten die Marktforscher von Lünendonk.

In Anwenderunternehmen haben sich Desktop Services zu einer wichtigen Grundlage für die Mitarbeiterproduktivität entwickelt. Die Marktforscher bescheinigen für 2006 denn auch ein insgesamt positives Investitionsklima.

Neben Endgeräten und Infrastruktur für VoIP und Wireless LAN soll bis zum Jahr 2007 vor allem für Virtual Private Networks mehr Geld ausgegeben werden. Zwar wollen nur sechs Prozent der Befragten ihre Budgets dafür zweistellig ausbauen, aber mit 47 Prozent erklärt fast jeder Zweite, er plane Mehrinvestionen in Höhe von bis zu zehn Prozent.

Dreizehn Prozent wollen ihre Investitionen in VoIP um mehr als zehn Prozent aufstocken.
Dreizehn Prozent wollen ihre Investitionen in VoIP um mehr als zehn Prozent aufstocken.

Noch wenig im Fokus stehen Mobile Portale – nur ein Prozent der Befragten plant, seine Investitionen dafür zweistellig auszubauen.

Sparpläne wurden in der Erhebung selten genannt. Mehr als fünf Prozent gestrichen werden soll in den Bereichen Bluetooth (zwei Prozent), VPN und Mobile Portale (je ein Prozent der Nennungen.)

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