BI-Projekte besser planen, koordinieren und Erfolge messen

Zentrale Einheit für Business Intelligence nötig

31. Oktober 2008
Von Nicolas Zeitler
Die Zuständigkeiten für Business Intelligence (BI) sollten Firmen in einem eigenen Kompetenzzentrum bündeln. Laut einer Studie zählen zu den Vorteilen solcher Abteilungen unter anderem eine bessere Abstimmung zwischen IT und Unternehmensführung (Alignment), eine stärkere Nutzung der BI-Anwendungen und größere Anwenderzufriedenheit.

Firmen mit einem Kompetenzzentrum für Business IntelligenceBusiness Intelligence (BICC) haben gegenüber anderen klare Wettbewerbsvorteile. Diesen Schluss ziehen die Marktbeobachter des Würzburger Business Application Research Center (BARC) aus einer Befragung von 271 Unternehmen. Drei Viertel von ihnen haben die Verantwortung für BI bereits einer eigenen Abteilung übertragen. Alles zu Business Intelligence auf CIO.de

Befragt wurden für die Studie "Organization of Business Intelligence" Betriebe verschiedener Größe aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen. 57 Prozent von ihnen haben ihren Sitz in Europa. Gesponsert haben die Befragung IBMIBM Cognos und der BI-Anbieter Cubeware. Alles zu IBM auf CIO.de

Ausgangspunkt für die Untersuchung ist die Feststellung der Wirtschaftsforscher, dass sich die Erfolge von BI-Initiativen nicht umfassend messen lassen, wenn diese nur auf der Basis von einzelnen Projekten ausgewertet werden. Für den langfristigen Erfolg beim Einsatz von Business Intelligence-Werkzeugen sei stattdessen die Schaffung entsprechender Strukturen notwendig, konkret: eines Kompetenzzentrums.

Von den Firmen, die eine solche Stelle eingerichtet haben, hat die Mehrzahl bestehende Arbeitsgruppen mit dieser Aufgabe betraut. Jedes dritte Unternehmen hat hingegen neue Teams zusammengestellt, die aus Mitarbeitern verschiedener Abteilungen bestehen.