| Inhalt dieses Artikels: | |
| Apple vorn, RIM am Ende | |
| Android: zu viele Varianten | |
| Zahl der Business-Apps für iPads steigt | |
| Zweifel an RIM - Überraschung Microsoft | |
08.02.2012, von Thomas Pelkmann
Windows 8 kann für Microsoft den Umbruch bringen, an einer Umkehr bei RIM zweifeln allerdings die Analysten von Saugatuck. Und auch Android hat Probleme.
| Auch 2012 wird das iPad im Tablet-Markt die Nase vorne haben. Was kann Apple auch dafür, dass die Mitbewerber immer noch schwächeln? Foto: Apple |
Zwischen Ende November 2011 und Anfang Januar 2012 hat sich die Zahl von erwachsenen Tablet-Besitzern in den USA nahezu verdoppelt. Das hat eine Umfrage des "Pew Internet & American Life Projects" ergeben. Damit stieg der Anteil von Tablet-Besitzern an der Gesamtbevölkerung von zehn auf 19 Prozent an. Dazu kommt ein ebenfalls signifikanter Anstieg bei den sogenannten E-Readern wie dem Kindle von Amazon oder dem Sony eBook.
Apple wird mit seinem iPad diesen Markt auch weiter dominieren, schätzt das US-Beratungs- Analystenhaus Saugatuck Technology. Der Marktanteil werde bis Ende des Jahres voraussichtlich noch immer über 60 Prozent liegen und sich auch nicht spürbar verringern.
Saugatuck-Analyst Alex Bakker glaubt dennoch, dass es 2012 einen Wendepunkt im Tablet-Markt geben wird, an dem die nächsten Entwicklungsschritte sichtbar werden. Verantwortlich dafür ist offenbar wieder Apple: "Das iPad 3 wird kommen", schreibt Bakker. Spekulanten rechnen mit einer Veröffentlichung schon im März dieses Jahres. Bakker vermutet, dass Apple vor allem an den Fähigkeiten für Business- und Unternehmensanwendungen schrauben wird, ohne im Detail auszuführen, was er damit meint.
RIM, kürzlich mit neuem, deutschen Chef "reloaded", wird zu dieser Trendwende auch ein wenig beitragen: Es steht das lange überfällige Update für das beim ersten Mal grandios gescheiterte Playbook bevor. Dann wird das RIM-Tablet auch E-Mail und Kalenderfunktionen bieten - immerhin.