15.08.2008, von Christiane Pütter
Entgegen landläufiger Meinung ist Software as a Service (SaaS) nicht immer billiger. Wie die Analysten von Quocirca feststellen, kann sich die Integration der On-Demand-Lösungen in Geschäftsprozesse komplexer gestalten als erwartet.
| Nach Einschätzung von Quocirca ist der Großteil der Software-Lösungen irgendwo zwischen reiner Kaufapplikation und reinem On-Demand angesiedelt. |
Software as a Service hat den Durchbruch geschafft, so die Analysten von Quocirca. Die meisten Anbieter fügen ihren Lösungen mittlerweile eine On-Demand-Komponente bei, ob es nun um Online-Hilfen geht oder um automatisierte Updates. Komplett verdrängen wird SaaS die klassische Kauf-Software (On-Premise) aber nie.
SaaS werde so selbstverständlich genutzt, dass es den Usern gar nicht auffällt, so die Analysten. Beispiele sind YouTube oder der britische Financial-Services-Spezialist MS2M. Heute gebe es eine breite Skala von reinen Kauflösungen, wie den traditionellen SAP-Anwendungen, bis zu reiner On-Demand Software wie beispielsweise Salesforce.com. Die meisten Produkte seien irgendwo dazwischen angesiedelt oder in verschiedenen Versionen verfügbar, wie etwa die Kaufanwendung Google Enterprise Search und die On-Demand-Lösung Google Internet Search.
Den Siegeszug von SaaS führen die Analysten auf verschiedene Faktoren zurück, die sowohl Anwendern als auch Anbietern Vorteile bringen. Wobei sie gleich mit einem Klischee aufräumen: Software as a Service ist nicht immer billiger.
Im Einzelnen argumentiert Quocirca wie folgt:
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