Patzer ausbügeln

4 Tipps, wie Sie ein Bewerbungsgespräch retten

13. Februar 2013
Bettina Dobe ist freie Journalistin aus München. Sie hat sich auf Wissenschafts-, Karriere- und Social Media-Themen spezialisiert. Sie arbeitet für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland.
Egal, wie gut man sich vorbereitet, jedes Vorstellungsgespräch kann daneben gehen. Wir verraten Ihnen, wie Sie damit umgehen können.

In einem Bewerbungsgespräch steht viel auf dem Spiel. Sie wollen den alten, vielleicht langweiligen Job hinter sich lassen und der besser bezahlte Job mit mehr Verantwortung ist in Reichweite. Doch vor allem in solchen mit Spannung erwarteten Situationen läuft irgendetwas schief - und hinterher grübelt man verzweifelt. Auch wenn Sie nicht gerade einen dieser schlimmsten Fehler im Bewerbungsgespräch begangen haben, muss man trotzdem hinterher manchmal den Schaden begrenzen.

Doch das ist gar nicht so leicht. Die Gefahr ist groß, dass Sie den guten Eindruck, den Sie hinterlassen haben, durch hektische Aktivität wieder ruinieren. Oder schlimmer: Sie stoßen den Interviewpartner erst mit der Nase auf den Patzer, den Sie begangen haben. Ohne Ihr Eingreifen wäre dem Personaler der Fehler gar nicht aufgefallen.

Wenn Sie glauben, dass Sie nach einem Interview etwas retten müssen, hat Katie Douthwaite von Mashable vier Tipps zusammen gestellt, wie Sie ein desaströses Vorstellungsgespräch in Würde überleben.

1. Nicht grübeln

Das Gespräch noch einmal durchgehen - ganz normal. Hat man auch wirklich gelächelt? Am Ende noch ein paar Fragen gestellt? Aber zweifeln Sie nicht jedes einzelne Detail an. Ihre vermeintlichen Fehler sind aller Wahrscheinlichkeit nach ohnehin nur für Sie selbst sichtbar. Ihrem Gesprächspartner ist es mit Sicherheit nicht aufgefallen, dass ihr persönlicher Fünf-Jahresplan nicht völlig ausgearbeitet war oder dass ihre Stimme einmal gezittert hat.

Grübeln Sie nicht darüber nach. In den meisten Fällen müssen Sie Ihre "Fehler" nicht ansprechen. Im Gegenteil, wenn Sie den Personaler darauf hinweisen, klingt das in seinen Ohren sogar noch schlimmer, als es tatsächlich war. Wenn Sie sich aber ganz sicher sind, dass Sie eine Frage wirklich nicht professionell beantwortet haben oder wichtige Einzelheiten, etwa Ihre Social MediaSocial Media Kompetenz, nicht angesprochen haben, dann müssen Sie sich überlegen, was Sie dagegen tun können. Alles zu Social Media auf CIO.de

Das ist der nächste Schritt: