Analysten sehen Virtualisierung als wichtigste Technologie an

Agilität wird zum Top-Maßstab im Rechenzentrum

05. Dezember 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Allerorten Netzwerke: Kunden, Zulieferer, Mitarbeiter - jeder ist mit jedem verbunden. Agilität wird daher zum wesentlichen Faktor, wenn es um die Leistungsfähigkeit von Rechenzentren geht. Um diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen, ist das Virtualisieren von Servern unerlässlich. Spätestens 2012, so die Analysten von Gartner, müssen CIOs ihre Rechenzentren agil machen.

Gartner definiert Agilität als die Fähigkeit eines Unternehmens, Veränderungen am Markt wahrzunehmen und effizient darauf zu reagieren. Daraus leiten sich Anforderungen an die Infrastruktur des Betriebes ab. Mittels VirtualisierungVirtualisierung soll es möglich sein, IT-Services kreativ zu gestalten und umzugestalten. Alles zu Virtualisierung auf CIO.de

Die immer stärkere Forderung nach Agilität ist das Eine, Green IT das Andere. Und so spricht auch die Möglichkeit, Server, Platz, Stromverbrauch und Kühlungsbedarf zu senken, für Virtualisierung.

Dennoch: Die Analysten müssen sich vorkommen wie die einsamen Rufer in der Wüste, haben sie doch selbst erhoben, dass der Durchdringungsgrad von Virtualisierung bei sechs Prozent liegt. Im Jahr 2009 dürfte er elf Prozent erreicht haben. In ganzen Zahlen heißt das: Derzeit sind 1,2 Millionen Virtualisierungslösungen auf Servern implementiert, 2009 rechnet Gartner mit vier Millionen.

Die Analysten sind davon überzeugt, dass Virtualisierung nicht nur die KonsolidierungKonsolidierung vorantreibt, sondern auch Ressourcen von individuellen Servern in Pools überleiten und die Geschwindigkeit von Server Deployments um das 30-fache steigern kann. Darüberhinaus unterstützt sie die Automatisierung von Prozessen. Alles zu Konsolidierung auf CIO.de